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Unser Clubabend lockt immer mehr Gäste an. Das ist toll, doch kann es auch schon mal passieren, dass dann die Sitzplätze nicht ausreichen. Die Überraschung beim jüngsten Clubabend: Die Firma Büro Jung spendete uns 22 Stühle, die wir freudig-erschöpft hoch in unseren Clubraum in den vierten Stock des Turmes trugen. Nach kurzer Verschnaufpause konnten wir dann auch alle auf neuen, zusätzlichen Stühlen unser montägliches Treffen bequem und sitzend genießen.


Irgendwas müssen wir richtig gemacht haben, das Interesse am Fotoclub Mainz und seiner Clubabende ist ungebrochen. Am letzten Clubabend drängten sich 38 Zuhörer in unseren Clubraum im Eisenturm. Um zukünftig der Enge zu entfliehen, waren wir auf der Suche und sind im Restaurant Schwayer (Göttelmannstraße 40 / Volkspark) fündig geworden. Für die ersten 3 Clubabende 2016 haben wir einen Raum reserviert. Dieser bietet uns neben mehr Platz weitere Vorteile: 1. der Zugang ist ebenerdig, also kein Treppensteigen, 2. kostenlose Parkplätze am Volkspark, 3. es gibt keine Raummiete, der Wirt hat den Umsatz. Der Raum steht uns ab 18:30 Uhr zur Verfügung, Zeit, um noch was zu essen. Um 19:30 Uhr beginnen wir dann mit unserem Clubabend, open end. Wir testen dieses Arrangement aus und sehen dann weiter.

Zurück zu unserem letzten Clubabend: Claus Hammer hielt einen Vortrag zum Thema Fotobücher und Kalender. Er beschrieb die unterschiedlichen Herstellungsverfahren, gab einen Überblick über die Hersteller und Angebote. Da einige Mitglieder auch schon Erfahrungen hatten, gab es auch einen regen Erfahrungsaustausch. Zur Veranschauung hatte uns Charlie Engel 2.0 Musterbücher zur Verfügung gestellt.

Abschließend wählten wir an diesem langen Clubabend noch das Bild des Monats und schauten uns Fotos an, die bei einer Fotoreise einiger Mitglieder nach Paris entstanden sind. 


2015_Völklingen_GruppenbildKeine Ahnung, ob man nach drei Jahren schon von einer Tradition sprechen kann, aber wir sind auf dem besten Weg dahin. Zum dritten Mal machten wir einen Wochenendausflug. Wir nutzten in diesem Jahr den Tag der Deutschen Einheit für unseren Fotoausflug ins Saarland. 20 mehr oder weniger junge Mitglieder fuhren so am 3. Oktober 2015 zur 1873 gegründeten Völklinger Hütte.

Fotografen lieben Industrieruinen und rostigen Stahl. Bis die Produktion 1986 nach Dillingen verlegt wurde, wurde in der Völklinger Hütte in sechs Hochöfen Stahl gekocht. Und 1994 wurde das stillgelegte Stahlwerk, welches mitten in der Stadt liegt, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, ein weiteres Kapitel der wechselvollen Geschichte der Hütte und des Saarlandes.

Auf dem weitreichenden Gelände ist neben den musealen Dauerausstellungen zur Geschichte der Hütte und der Gründerfamilie auch Platz für Wechselausstellungen. So wurde in der Möllerhalle die internationale Kunstausstellung „Urban Art“ gezeigt. In der riesigen Gebläsehalle mit den mächtigen Generatoren ist die Ausstellung „Schädel“ zu sehen. Doch die Ausstellungen nahmen unsere Fotografen nur am Rande wahr, vielmehr lockten die Unmengen an Fotomotiven, die an einem Tag gar nicht zu schaffen waren.

Die einen erklommen die 27 Meter hohe Gichtbühne, von hier wurden die sechs Hochöfen bestückt, und hatten einen tollen Rundumblick über diesen Stahlmoloch, dem Gewirr aus Rohren und allem, was man braucht, um Stahl herzustellen. Die anderen zog es ins Paradies, eine gelungene Inszenierung, wie sich die Natur die Industrieruine zurückerobert.

Begleitet wurden wir von fünf Mitgliedern des örtlichen Fotoclubs, teilweise ehemalige Mitarbeiter des Werks, die wertvolle Tipps zum Fotografieren sowie Einblicke in den Alltag auf der Hütte gaben. An dieser Stelle vielen Dank an Jürgen und seine Mitstreiter.

Am späten Nachmittag checkten wir in unserem (4-Sterne)Hotel ein und nach dem Abendessen im Café Umwalzer ging der Fotomarathon auch schon weiter. Diesmal war das Werk von außen dran, vielmehr der beleuchtete Teil. Eigentlich sollte das Werk von mehreren Seiten beleuchtet sein, jedoch war, wohl aus Spargründen, nur an einer Stelle die Kulisse farbig illuminiert. So versuchten 20 Leute an 20 Metern Zaun ihre Stative aufzubauen. Aber zur Beruhigung: Es ging unblutig aus.

Ein Teil der Gruppe machte sich dann noch auf zu einer Stelle, an der man den Abstich des aktiven Stahlwerks sehen konnte. Abwechselnd schoss eine Gasflamme in den Nachthimmel oder der rote Feuerschein des flüssigen Stahls drang durch die Schwärze der Nacht, bevor der glühende Stahl in Eisenbahnwaggons abtransportiert wurde. Zum Tagesausklang gab es noch einen Schlummertrunk in der Hotellobby. Wobei der „Ausklang“ ein Alleinunterhalter eines „Kegelvereins“ war, der auch im Hotel nächtigte.

2015_Völklingen_Thomas_Bartsch_1Am nächsten Tag fuhren wir nach einem reichhaltigen Frühstück zum Erlebnisort in Schiffweiler-Reden. In diesem ehemaligen Bergwerk gibt es unter anderem die „Wassergärten“, die Entwässerung der Bergwerksstollen, zu sehen. In mehreren Becken wird das aus 800 Metern Tiefen gehobene und bis zu 32 Grad warme Grundwasser zu energetischen Zwecken gesammelt. Sichtmauern, einem Wasserspiel gleich, lassen den „Mosesgang“ entstehen. Die Becken sind mit Binsen und Seerosen bepflanzt, kleine bunte Aquarienfische tummeln sich im Wasser, und auch ein Reiher hat hier sein Zuhause. Darüber thronen zwei mächtige Stahlgerippe ehemaliger Werkhallen, die bizarre Spieglungen in den Regenpfützen der letzte Nacht tanzen lassen. Auch hier gab es zahlreiche Fotomotive zum Austoben, vor allem für Langzeitbelichtungen. Das Gelände war deutlich kleiner als am Tag zuvor, so dass es eine Kunst war, sich nicht gegenseitig ins Bild zu laufen.

Unter dem Skelett eines Dinosauriers in Originalgröße im ansässigen Dinomuseum genossen wir noch einen Kaffee, bevor wir die Heimfahrt antraten. Und schon da zogen wir nach diesem durch und durch harmonischen Wochenende eine positive Bilanz und allen war klar, im nächsten Jahr wird es wieder eine Wochenendfahrt geben.


2015_Petersburg_Nadja Solobai-Walz_1Die Reise nach Sankt Retersburg wird zu einem der schönsten Erlebnisse in Ihrem Leben werden, denn bereits an der Schwelle dieser großartigen Stadt sprechen Sie gleichzeitig mehrere Jahrhunderte der Geschichte Russlands an.

Die von vielen Generationen ihrer Erbauer in Stein geschriebene Chronik liegt wie ein offenes Buch auf den Plätzen, Straßen und Prospekten der Stadt, deren Plan Peter der Große vor Jahrhunderten mit schwungvollen Strichen auf Papier gebracht hat.

Am 27. Mai 1703 legte Peter I. den Grundstein zur künftigen Hauptstadt des Russischen Reiches im Nawadelta. Gleich einem Titan riss der große Reformator das Jahrhunderte schlummernde Rußland wie ein Roß an der Zügeln empor und schuf im Laufe von nur einigen Jahrzehnten, in unmöglich kurzer Zeit, einen der mächtigsten Staaten der Welt. In unermüdlicher Energie machte sich Peter I. an den Bau des nördlichen Vorposten, der für Rußland zum Fenster nach Europa wurde und dem Staat den unübersehbaren Seehorizont öffnete. Dank den gigantichen Anstrengungen der Menschen, ja ganz Russlands, verwandelten sich vor aller Augen die öden Ufer der Newa, die jetzt herrliche Paläste, Kathedralen und Parks schmückten. Sankt-Petersburg- ein Meisterwerk der Architektur-, geschaffen von talentvollsten Baumeistern der Welt, wurde zu einer schönsten Städte unseres Planeten.

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2015_07_Dieter_MuenzenbergerDieter Münzenberger wurde 1960 Mitglied im Fotoclub Mainz (Gründungsname damals „Club der Fotoamateure“), der 1955 gegründet wurde. 1961 ernannte man ihn zum Mappenwart. Im gleichen Jahr erarbeitete Dieter Münzenberger mit einigen Mitgliedern einen Diavortrag über Mainz, der 1964 von der Stadt Mainz gekauft und zur Premiere im Kurfürstlichen Schloss gezeigt wurde.

Bei zahlreichen Ausstellungen, Wettbewerben und Jubiläumsausstellungen war er immer aktiv dabei. Dieter Münzenberger war 26 Jahre lang 1. Vorsitzender des Fotoclub Mainz und ab 1995 Ehrenvorsitzender des Vereins. Zwei Dinge haben das Leben von Dieter Münzenberger in besonderer Weise geprägt: die Leidenschaft zur Fotografie sowie die Erlebnisse des Krieges und der Gefangenschaft in Frankreich.

Eine Aussöhnung mit den europäischen Nachbarn war ihm zeitlebens sehr wichtig. Seine Bemühungen wurden mit zahlreichen gemeinsamen Ausstellungen mit den Fotofreunden aus Dijon belohnt. Aber er knüpfte auch Kontakte zu anderen Mainzer Partnerstädten. 1973 wurde ihm vom Comitée Bourgogne die „Goldene Kette für Fotoamateure“ überreicht. Anlässlich seines 70. Geburtstages erhielt er für seine Verdienste 1997 von Kulturdezernent Peter Krawietz den „Mainzer Pfennig“ überreicht.

Bis zuletzt hatte er den Bezug zu den Mitgliedern des Fotoclubs nicht verloren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


2015_Ausstellung_Normannische Schönheit, Natur und GeschichteAusstellung unseres Mitglieds Reinhold Schmelz vom 30.08.2015 – 16.10.2015 im KunstWerk Kostheim

Eröffnung 30.08.2015 - 18.00 Uhr innerhalb Tag der offenen Ateliers der Kulturtage AKK. Es spielt Alexandre Bytchkov, international bekannter Akkordeonist

10.09.2015 Begleitprogramm zur Fotoausstellung - Kulturtage AKK
Lesung mit Elfriede Schmelz aus dem Buch „Der Austernzüchter lädt zum Calvados“ von Stefanie Bisping. Eine Bilderschau zeigt die Landungsstrände der Côte de Nacre (Perlmuttküste) und gibt weitere Einblicke in eine faszinierende Landschaft Nordfrankreichs.

Abschlussabend 16.10.2015 - 19.30 Uhr es spielt Felix Will, klassischer Gitarrist

Reinhold Schmelz präsentiert ein fotografisches Mosaik von Beobachtungen an stillen und spektakulären Plätzen: die Landungsstrände der Côte de Nacre (Perlmuttküste), heute touristischer Magnet,erinnern an D - Day – die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944. Die Fotografien entstanden außerhalb der Saison und zeigen eine betörende Ruhe.

Öffnungszeiten:
Dienstag 19.00 – 21.30 Uhr,
Samstag & Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr // Eintritt frei

KunstWerk - Wilhelmstr. 33a - 55246 Kostheim


2015_06_28_Baybachtal_Gruppenfoto_Thomas_BartschNachdem Silke im April 2015 einen inspirierenden Vortrag über Langzeitbelichtung am Wasser gehalten hatte, wollten wir uns nun auch praktisch an solch faszinieren Motiven  ausprobieren. Und so beschlossen wir, einen zusätzlichen Ausflug ins Programm aufzunehmen. Bei bestem Wetter ging die Reise zu den tosenden Stromschnellen in die Baybachschlucht – obwohl hier der Begriff „Schlucht“, wenn man die Schluchten in den Alpen kennt, etwas befremdlich wirkt. Und die „tosenden Wasser“ hatte der Autor auch anders in Erinnerung. Da half es leider auch nicht, dass ein Unwetter am Vorabend noch viel Nachschub lieferte. Ausgangs- und Endpunkt dieses Workshops war die Zufahrt zur Schmausenmühle, die schon sehr alpin von den Höhen des Hunsrücks tief hinab zum Moselzulauf führt. Ein traumhafter Fleck, der sofort seine Liebhaber fand. Gemächlich schlängelt sich das Bächlein durch den Sommerwald, Lichter tanzten auf dem erfrischenden Nass, was Erhard schon vor unserer Ankunft kennen lernte, als er der Länge nach die (Knöchel-)Tiefen das Bachs ergründete.

Es fanden sich auch immer wieder diese Stellen, die Steine umspült das Gurgeln entstehen lassen, das bei einer Langzeitbelichtung am besten wirkt. Mit Grau- oder Polfilter schraubten wir die Belichtungszeiten auf bis zu 30 Sekunden hoch, was zu den zauberhaften Wischeffekten oder Nebeln führte, die wir bei solchen Fotos lieben. Unsere 15-köpfige Gruppe verteilte sich auf mehrere 100 Meter am Bach, was natürlich den einen oder anderen kessen Spruch der zahlreichen Wanderer provozierte. Zum Schluss, wie sollte es auch anders sein, saßen wir noch an der Mühle zusammen, wo es unter anderem sehr gute Forellen aus eigener Zucht gab. Es war wie immer ein schöner und auch lehrreicher Ausflug!


2015_Ober-Olmer Fotokalenderwettbewerb 2016 (Ausschreibung)Anlässlich des 200jährigen Jubiläums von Rheinhessen möchte der Kulturverein „Alte Schule“ Ober-Olm e.V. einen Fotokalender zum Thema „200 Jahre Ober-Olm in Rheinhessen“ auflegen. Gesucht werden Fotos im Jahreslauf, die Prägnantes, Überraschendes , schöne und auch weniger schöne Seiten von Ober-Olm mit Bezug auf die zurückliegenden zwei Jahrhunderte zeigen. Die dreizehn besten Fotos werden von einer Jury ausgewählt und in den Ober-Olmer Kalender 2016 aufgenommen, den der Kulturverein auf dem Ober-Olmer Weihnachtsmarkt zu präsentieren, dort sowie in einschlägigen Geschäften und über die Internetseite des Kulturvereins anzubieten gedenkt. Eine Fotoauswahl soll auch in einer Ausstellung gezeigt werden, die am 3. Oktober 2015 im Rahmen des Ober-Olmer Bürgerfestes zu sehen ist.

Wir freuen uns über jedes Foto. Also auf geht’s, alle sind herzlich zum Fotografieren oder Durchsehen der Fotoalben eingeladen. Bitte ein  oder mehrere Bilder in der Größe 30 x 20 cm im Querformat als Papierabzug, schwarz-weiß oder farbig oder gerne auch digital an Marianne Hoffmann, An der Schwarzen Hecke 58, 55270 Ober-Olm, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Mit der Einsendung wird die Erlaubnis zur Veröffentlichung erteilt. Für weitere Informationen bitte 06136/8626 anrufen. Als Teilnahmeschluss ist Mitte August vorgesehen. Für die drei besten Fotos werden Sachpreise vergeben.


2015_Workshop_Schauspielschule_Thomas_Bartsch_01Alle auf Position, Konzentration, Kamera bereit ... und Action bitte! So hieß es am Samstag, den 13. Juni 2015 auf dem Gelände der Schauspielschule in der Alten Ziegelei im Mainzer Stadtteil Bretzenheim. Jung, Alt, Anfänger, Profi... Nicht nur Lisa, Oda, Hannah, Theresa, Sophie, Anne-Prisca und Patrick, allesamt Studierende im ersten und zweiten Studienjahr, zeigten vollen Einsatz. Auch unsere Mitglieder ließen sich anstecken und bannten die spannungsreich inszenierten Posen der jungen Schauspieler auf den Film, also eher auf den Sensor.

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60-Jahre-FC-MZ-25Die Bilder sind wieder abgehängt, die Stellwände wieder zusammengeräumt. Die Aussteller sind zufrieden und unsere Besucher hoffentlich auch.

Wir freuen uns, dass Ihr uns besucht habt und hoffen, dass Ihr auch zu unserer nächsten Ausstellung so zahlreich erscheint. Wir sind sehr stolz, dass fast 1.000 Mainzer und Nicht-Mainzer unsere Ausstellung im Haus der Jugend besucht haben. Bis zur nächsten Ausstellung!


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