Im Jahr 2022 feierten gleich 2 Mitglieder ein Jubiläum als Mitglied im Fotoclub Mainz. Jobst Meyhak ist seit 1997 Mitglied im Fotoclub Mainz. Über Jahrzehnte fotografierte er gern auf seinen fernen Reisen und tauschte sich innerhalb des Vereins zu seinen Bildern aus.
„Was halten Sie davon, wenn Sie unsere Bewohner fotografieren?“ Mit dieser Frage begann ein Herzensprojekt, das innerhalb des Vereins schnell auf Begeisterte stoß. Unsere Mitglieder Paola, Jochen und Alex nahmen die Aufgabe an, überlegten sich ein kreatives Konzept, investierten viel Zeit in Probeaufnahmen und verwandelten einen Raum im AWO-Seniorenheim am Rosengarten an einem Tag in ein Fotostudio.
Bei dem Fotoshooting entstanden einzigartige Portraitaufnahmen, die wahre Freude, Lebenserfahrung und Weisheit zeigen. Von nun an schmücken die Bilder die Wand im Eingangsbereich des AWO-Seniorenzentrums am Rosengarten und dürfen bestaunt werden.
Der Fotoclub Mainz freut sich auf Fortsetzung dieses Herzensprojektes.
Am Sonntag, dem 16.10.2022, verschwanden 10 Fotoclub-Mitglieder im Untergrund. Es stellte sich nach gut vier Stunden heraus, dass ihr Motiv kein politisches war, sondern die fotografische Vielfalt der Frankfurter U-Bahn.
Michael lädt uns zu einem Fotowalk im Zeichen der Zeichen nach Bretzenheim ein.
Die Fotoclub-Mitglieder treffen nach und nach voller Elan ein. Manch ein Fragezeichen über dem Kopf, was nochmal das Thema war, wird unumwunden mit Hilfe eines Schnappschusses durch die Kollegen in ein Ausrufezeichen gewandelt.
Ferienzeit ist ja bekanntlich die Zeit der Postkarten aus mehr oder weniger fernen Ländern, die die lieben Verwandten und Bekannten vor Neid erblassen lassen. Aber wie wäre es, wenn man nette Grüße aus dem sommerlichen Mainz erhält?
Hessen hat zweifelsohne den schönsten Blick auf unser goldenes Mainz, aber auch selbst einige fotogene Städte. In kleiner Gruppe machten wir uns sonntags auf um in Darmstadt zu fotografieren.
Der Foto-Weg führte uns vom Darmstadtium mit moderner Architektur zur Waldspirale, die von Hundertwasser entworfen wurde, und schließlich zum UNESCO Weltkulturerbe Mathildenhöhe.
Unsere facettenreichen Bilder zum Thema Architektur in Darmstadt findet ihr in der Galerie
Verlassene Orte üben immer einen besonderen Reiz auf Fotografen auf. Die Festung Michelsberg, gelegen am Oberlauf der Mosel, war Bestandteil der Maginot Verteidigungslinie der Franzosen und befindet sich in einem recht guten Zustand, aber so dass man sich gut vorstellen konnte, wie der Alltag für die Soldaten dort unten aussah. Roman Hirsch hatte den Kontakt zu dem ehrenamtlichen Betreuungsverein hergestellt und arrangiert, dass wir nach einer Führung uns einige Stunden frei in der unterirdischen Anlage bewegen und in Ruhe ohne Zeitdruck fotografieren konnten. Also ideale Bedingungen für interessante Bilder.
Die Rucksäcke voll mit allem, was leuchtet, trafen wir uns am Montag, 21.03.2022 zum Mainz-Walk in Mainz-Kastel am Strandschiff. Unser Thema war „Lightpainting“. Wir hatten Taschenlampen, farbige Leuchtstäbe, Plexiglas-Lichtschwerter und noch vieles mehr im Gepäck. Jetzt konnte es losgehen. In kleinen Gruppen verteilten wir uns im Gelände.
In St. Stephan ungestört fotografieren – diese Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen, dachten sich 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und trafen sich am Samstag Nachmittag zu der arrangierten Führung. Touristen aus der ganzen Welt pilgern hinauf auf den Stephansberg, zu den blau leuchtenden Glasfenstern des Künstlers Marc Chagall. Doch da Fotos davon nicht veröffentlicht werden dürfen, konzentrierten wir uns auf die Einführung in die Geschichte der Kirche: Vor über tausend Jahren, im Jahr 990, hatte der Erzbischof Willigis von Mainz die Kirche erbauen lassen und wurde auch dort bestattet. Zur wechselvollen Geschichte gehört auch, dass St. Stephan schwer beschädigt wurde, als 1857 der nahe gelegene Pulverturm explodierte.