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2019 Köln_Jutta WirthlGetreu dem Motto #mainzgefühl in Köln machten sich sieben Damen und Herren unseres Fotoclubs auf den Weg, die Stadt Köln fotografisch zu entdecken. Gleich am Dom empfing uns ein deutsch-chinesisches Festival, das nicht nur reichlich fotografische Motive, sondern auch Musikalisches und Kulinarisches bereithielt. Die zentrale Lage des Hotels ermöglichte uns schnell in der rheinländischen Stadt florale und architektonische Motive sowie klassische, außergewöhnliche und abstrakte Perspektiven zu finden. Je nach Tages- oder Nachtzeit fanden wir die Motive in einem anderen Licht, so daß in den Tagesrandzeiten die Graufilter gezückt und Langzeitbelichtungen umgesetzt wurden. Den Abschluss bildete ein Besuch des Oval Office. Vielen Dank an Jutta für die Organisation und die Buchung des schönen, zentral gelegenen Hotels. 


2019 Hako-Rennen HeimoAm 15. September haben vier unserer Mitglieder das Einachserrennen in Waldalgesheim angesehen um sich an bewegten „Models“ zu versuchen. Unser jüngste Teilnehmer (der Sohn von Michael) war gerade mal 10 Jahre alt, voll motiviert und machte bereits sehr gute Bilder. Als Mitglied würde er unseren Altersdurchschnitt deutlich senken. Wir waren die ersten Besucher vor Ort und hatten Probleme, die, für Besucher vorgesehen Wiese zum Parken zu finden. War ja noch keiner da. Freundliche Teilnehmer haben uns dann eingewiesen.

Wir kamen genau richtig, um im Fahrerlager die grotesken und aufgemotzten Kisten zu bestaunen und zu fotografieren. Da gab es Auspuffrohre aus zusammengesetzten Abwasserrohren, Luftfilter aus Mutti‘s Nylonstrümpfen, Scheibenbremsen und über Kardanwellen angetrieben Anhänger (Allradantrieb). Die Hakos starteten in Verschiedenen Klassen:

Ackerklasse: Alles original. 6 bis 12 PS
Sportklasse:  Alles original aber frisiert bis ca. 20 PS.
Offen Klasse: Alles erlaubt, auch Fremdmotoren. PS offen. (80 PS und mehr. Spitze über 120 km/h

Wir konnten als fast einzige Zuschauer die Testfahrten fotografieren und hatten schon jede Menge Bilder im Kasten, noch bevor die offiziellen Rennen (Vorläufe für die Startplatzierungen) überhaupt begannen. Das Wetter war perfekt. Die örtliche Feuerwehr hielt, trotz der Hitze, das obligatorische Schlammloch nass, der Rest des Parcours war brottrocken für dramatische Staubwolken, die alles im weiten Umkreis grau werden ließen. Auch die Kameras. Es wurden jede Menge tolle Aufnahmen gemacht, auch von einem „Unfall“. Ein Anhänger riss ab und führte zum Sturz von Fahrer und Beifahrer. Aber dank Protektoren gab es keine Verletzungen. Nach den Vorläufen wuchs die Zahl der Besucher und sank unsere Ausdauer, sodass wir uns nach einer Stärkung an der Kuchen- und Getränketheke gegen 14 Uhr auf den Heimweg machten.


Hier findet Ihr eine Auswahl von Kommentaren zum Sommerrätsel die uns erreichten:

„Die Rallye war wirklich toll und hat allen (der Schulklasse) großen Spaß gemacht.“

„Ein schöner städtischer wie auch digitaler Spaziergang! Tolle Idee!

„Vielen Dank für die tolle Spielidee mit der Stadtrallye! So war ich an Orten, die ich in den 29 Jahren, seit ich in Mainz wohne, noch nie entdeckt habe!“

„Eine geniale Idee! Den Katharina-Zitz-Weg bin ich noch nie entlang gelaufen, und auch die badezuber im Innenhof kannte ich noch nicht.- Wunderbar, so ein Stück Mainz zu entdecken! Herzlichen Dank für diese Rallye!“

„Das war ein schöner Spaziergang!“

„Herzlichen Dank für die interessante Stadtrallye. Der Spaziergang und das Aufspüren der Motive hat uns große Freude gemacht. Jetzt wurden wir auch noch durch ein Buch und Eulchenbier belohnt. Ihr Spaziergang wird von Großeltern genutzt, um den Enkeln die Stadt zu zeigen. Wir sind schon gespannt auf das nächste Sommerrätsel. Herzlichen Dank für Ihre große Mühe und freundliche Grüße“

„Mit einer syrischen Familie habe ich an dem Suchspiel teilgenommen und dabei bei ihr ein riesiges, freudiges Interesse an Mainz geweckt.“

„Wir haben am gestrigen Sonntag als Familie ihre Stadtrallye durchgeführt und waren richtiggehend begeistert! Da haben Sie eine tolle Idee gehabt, wir hatten viel Spaß und waren erstaunt, welche Details unserer schönen Stadt wir bisher nicht beachtet hatten! Vielen Dank für diesen neuen Blickwinkel!
Jetzt müssen wir nur noch gewinnen  :)“

 


2019 Auslosung SommerrätselDie Sommer-Rallye der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers war ein voller Erfolg

Ästhetik und Wissensvermittlung - das ist das Konzept der Ausstellungen in der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers: die Verbindung anspruchsvoller Visualisierung eines Themas mit einer Medienausstellung, die es ermöglicht, sich über dieses Thema umfassend zu informieren. Ein alljährliches Highlight ist die große Medienausstellung im Sommer mit dem Sommerrätsel als spielerischer Ergänzung. Etwas ganz besonderes war das Sommerrätsel 2019: eine Rallye durch Mainz für die ganze Familie, begleitend zur Ausstellung „Mainz in Detailansichten“.

Die Ausstellung des Foto-Clubs Mainz, der schon mehrere sommerliche Ausstellungen gestaltet hatte, nahm die Mainzer Innenstadt unter einem außergewöhnlichen Blickwinkel ins Visier: In ihrem Fokus standen nicht die bekannten Wahrzeichen und Motive unserer Stadt, sondern Miniaturen, erst auf den genauen Blick erkennbare, oder geradezu versteckte Kleinodien Mainzer Baukunst. Die Tour zur Ausstellung, konzipiert vom Foto-Club mit Unterstützung des Vereins „Geographie für alle“, führte anhand einer vorgegebenen Route vom Fastnachtsbrunnen durch die Altstadt. Dabei galt es, zwölf Details zu entdecken, die in der Ausstellung zu sehen waren. 282 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung zur Rätseltour durch Mainz – mehr als je zuvor bei einem Sommerrätsel mitgemacht haben! Mit dabei waren Menschen aller Altersgruppen: die jüngste Teilnehmerin zwölf, die älteste 87 Jahre alt. 

Das Team der Bibliothek und der Foto-Club freuen sich über die außerordentlich große positive Resonanz: Viele Mainzerinnen und Mainzer bedankten sich per Mail, in der Bibliothek oder handschriftlich auf den Teilnahmebögen für den vergnüglichen Spaziergang, bei dem es Mainz aus neuen Perspektiven zu erleben gab. Auch Schulklassen waren mit von der Partie; besonders erfreulich fand das Büchereiteam die Idee ehrenamtlicher Betreuer, mit Geflüchteten die Route abzugehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Stadt-Rallye wurden inzwischen ausgelost. Sie können sich auf attraktive Preise freuen: vom Restaurantgutschein bis zur Stadtführung. Das besondere Highlight: ein Originalfoto der Ausstellung.

www.bibliothek.mainz.de


2019_Bericht_Neuseeland_Jutta_Wirthl_NZ_JW6_4830Neuseeland liegt gleich um die Ecke, nämlich im Clubraum im Eisenturm. Am 2. September traf man sich dort zu einem Bericht über eine Rundreise nach Neuseeland im März 2019. Auch wenn es anfangs recht kompliziert erschien, alle Facetten dieses Landes in einem kurzen Bericht zu beleuchten, kristallisierten sich doch vier Schwerpunkte heraus, die in jeweils einer AV-Show vorgestellt wurden. 

Neuseelands Landschaften sind ein ganz besonderes Thema: auf engstem Raum findet man die vielfältigsten Regionen vor. An einem Tag ist es ohne Probleme möglich, von 2000 Metern im Hochgebirge über triefend nasse Regenwälder bis zu karibischen Stränden am Meer zu gelangen, alpine Gletscher münden im tropischen Regenwald, hügeliges Auenland trifft auf heiße Quellen … 

Ebenso vielfältig ist die Natur Neuseelands. Nach 85 Millionen Jahren Isolation vom Festland hat sich eine spezifische Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, die leider nur zu oft durch von Menschen eingeschleppte Räuber und Eindringlinge stark gefährdet ist. Die urtümlichen, üppigen Regenwälder des Landes sind ein Eldorado für Naturfotografen, riesige Baumfarne erwecken den Eindruck, Dinosaurier brechen im nächsten Moment durchs Unterholz. Vor allem die einheimische Vogelwelt überrascht durch exotische Vertreter, allen voran den intelligenten und vorwitzigen Keas, den Bergpapageien Neuseelands, die jeden Besucher durch ihre Neugier und ihren Ideenreichtum faszinieren. 

Die urbane Seite des Landes verkörpert ganz besonders Wellington, die „coolste kleine Hauptstadt der Welt“, wunderschön gelegen in einer malerischen Bucht, mit einem originellen Hafengebiet und einem entspannten Lebensstil der 190.000 Bewohner. Die Maori, Neuseelands Ureinwohner, sind heute eine selbstbewusste Bevölkerungsgruppe im Land, ihre Kultur ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und ein einzigartiges Erlebnis für jeden Besucher. Ein besonderes Highlight sind die Aufführungen des Haka, eines rituellen Tanzes der Maori. Er dient dazu, den Stolz, die Kraft und Eintracht eines Stammes auf leidenschaftliche Art zu demonstrieren, für europäische Gemüter allerdings schon recht befremdlich und einschüchternd. 2019_Bericht_Neuseeland_Jutta_Wirthl_NZ__JW59346

Eine Besonderheit im Nordosten der geothermisch geprägten Nordinsel ist das Gebiet um Rotorua mit heißen Quellen und Geysiren. White Island, ein aktiver mariner Vulkan 50 km vor der Küste gelegen, kann man in einer Tagesfahrt per Schiff besuchen. Im Krater angelangt wird man überrascht von giftigen, heißen Dämpfen, einem Kratersee voller Schwefelsäure und dem Farbenreichtum des vulkanischen Gesteins. Ein Ausflug, den man nie vergisst. 


2019 Ausstellung Klaus Web


2019 Artikel SommerrätselFotoausstellung und Stadtrallye
18.6. — 31.8.2019

Die Fotoausstellung
Der Fotoclub Mainz hat interessante und manchmal versteckte Details in der Mainzer Innenstadt aufgespürt und künstlerisch in Szene gesetzt. Bei dem gemeinsamen Projekt sind faszinierende Fotos von Motiven entstanden, die vielleicht auch einige Mainzerinnen und Mainzer noch nie bewusst wahrgenommen haben. Die Ausstellung schärft den Blick auf die Stadt, wie man sie nur zu Fuß und mit Muße erleben kann.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 18.6.2019, 17 Uhr

Die Stadtrallye
für Spürnasen ersetzt in diesem Jahr unser traditionelles Sommerrätsel: Es gilt, zwölf Details zu entdecken, die Fotografinnen und Fotografen des Mainzer Fotoclubs im Bild festgehalten haben. Bei einem Spaziergang durch die Mainzer Altstadt kann man entlang einer vorgegebenen Route auf Spurensuche gehen und Mainz aus einem neuen Blickwinkel erleben.

Mitmachen lohnt sich: Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise. Die Rallye-Unterlagen erhalten Sie in der Zentralbibliothek, den Stadtteilbüchereien oder als Download unter www.bibliothek.mainz.de.

Einsendeschluss ist der 31.8.2019.
Teilnahme fur Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Mainz — Kennen Sie Ihre Stadt?
Ergänzend zur Fotoausstellung präsentiert die Öffentliche Bucherei – Anna Seghers Bucher, die helfen, Mainz besser kennen zu lernen:
• Bildbände
• Reisefuhrer
• Freizeittipps
• Kinderbucher
• Romane mit Schauplatz Mainz
Alle Bücher können entliehen werden.

Flyer

 


2019_Artikel_AKK_FotowettbewerbDas Thema „Leben in AKK – Vielfalt und Wandel“ geht aus von den drei Ortsteilen als ehemaligen Arbeiter-Vorstädten, die sich heute deutlich sichtbar im Wandel befinden, mit alten Strukturen, die ver schwinden und Strukturen, die sich neu entwickeln. Begeben Sie sich auf Spurensuche und zeigen Sie uns aus Ihrem Blickwinkel die Vielfalt der Menschen und die Orte im Wandel – das Leben in AKK. Sie können konkrete Darstellungen und abstrakte Interpretationen des Themas einreichen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2019.

Eine Jury aus unabhängigen Fachleuten beurteilt im Anschluss die fotografische Qualität der Fotos sowie den Bezug zum Thema.

Die fünf besten Fotos werden mit Preisgeldern prämiert:

1. Platz: 300 Euro
2. Platz: 200 Euro
3. Platz: 100 Euro
4. + 5. Platz: 50 Euro

Die Preise werden am 30. August 2019 in der Pfarrkirche Maria-Hilf in Mainz-Kostheim verliehen. Dies ist gleichzeitig die Vernissage zu einer dreiwöchigen Ausstellung der zwanzig besten Arbeiten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen:
http://kulturtage-akk.online/wp-content/uploads/2019/04/IKT_Foto-Wettbewerb_2019-1.pdf

2019_Ausstellung_Mainz-Nachtstadt_Jutta_WirthlAm 13. Juni um 18:00 Uhr eröffnen Marc Clement, Katrin Hinz und Jutta Wirthl mit einer Vernissage im Rathaus ihre gemeinschaftliche Ausstellung mit dem Titel "Mainz-Nachtstadt". Die 3 ambitionierten Hobbyfotografen stellten sich die Aufgabe die Stadt Mainz aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken und festzuhalten. Dabei sind faszinierende Werke mit einzigartigen Lichtstimmungen entstanden. Mal gespannt, ob Sie die Motive schon so gesehen haben.

Vernissage: 13. Juni 18:00 Uhr, Rathaus Mainz

Flyer zum Download
 

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Unser Clubabend am 01.04.19 hatte zwei große Schwerpunkte. Zum einen gab es unsere jährliche Mitgliederversammlung und zum anderen einen spannenden Vortrag von Georg Schwinn, der seit vielen Jahren beim Landeskriminalamt arbeitet und dort zuständig ist für die sog. Fotogrammetrie 
 
Fotogrammetrie ist die fotografische räumliche Erfassung eines Unfallorts oder Tatorts, ohne diesen zu betreten und damit zu verändern. Schließlich gilt es, dort noch Spuren zu sichern. 1979 gab es die ersten Stereokameras in den Polizeidienststellen und das dazu passende Auswertungsgerät in Mainz, berichtete er. Damit war es möglich, Ereignisorte präzise zu vermessen und für die Ermittlungen räumlich nachvollziehbar zu dokumentieren. Nach und nach verbesserte sich die Technik bis hin zur digitalen Laser-Erfassung, die nur noch wenige Minuten dauert. Das lange Warten auf die entwickelten Filme ist zwar nicht mehr nötig, aber auch ein moderner Rechner ist durchaus noch Stunden mit der Verarbeitung der immensen Datenflut beschäftigt.  Inzwischen können auch 3-D-Szenarien erstellt werden, in denen präzise Vermessungen möglich sind und die exakte Lage einzelner Gegenstände am Rechner rekonstruiert werden kann.
 
Anhand teilweise originaler und für uns Laien drastischer Tatortbilder und Diagramme beschrieb Georg Schwinn anschaulich seine Arbeit und die Entwicklung der Fotogrammetrie. So bekamen wir anonymisierte Fotos zu sehen von Sprengstoffattentaten, Flugzeugabstürzen, Bränden, Morden und Verkehrsunfällen. Und erlebten mit, wie aus den vielen Tatortfotos fertige Zeichnungen und auch Computeranimationen über den möglichen Tathergang entstehen. In seiner Freizeit nimmt Georg Schwinn jedoch eher selten die Kamera in die Hand. Das übernimmt dann seine Frau (die ebenfalls bei uns zu Gast war) und fotografiert ihn bei seinem Hobby, dem Windsurfen.
 
Seine Tätigkeit hat zwar nichts mit der klassischen künstlerischen Bildgestaltung zu tun, mit der wir uns ansonsten beschäftigen, aber trotzdem war es ein sehr spannender Vortragsabend. Denn Fotografieren hat viele Facetten. Eine davon stellte er uns eindrucksvoll vor: möglichst genau zu dokumentieren, was ein Tatort hergibt, auch um akribische Ursachenforschung betreiben und Tathergänge rekonstruieren zu können.


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