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Ausstellung_Linien_Vernissage_2018_KlausBerkefeld (21)Zum zweiten Mal hat der Fotoclub Mainz im diesem Mai eine eigene Ausstellung im MVB-Forum organisiert. Das Thema der diesjährigen Ausstellung war „Linien“. Auf 33 Fotos zeigen die Mitglieder des Fotoclubs das Wirken und die Bedeutung eines der grundlegenden Mittel der Bildgestaltung in der Fotografie und bildenden Kunst: Linien. 

Guido Behrendt, Regionaldirektor der MVB, begrüßte die etwa 120 Besucher der Vernissage am 15. Mai und führte die Gäste auch ins Thema ein. Die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse, selber fotografisch vorbelastet, führte das Ausstellungsmotto kompetent weiter aus. 
Begleitet wurden die Reden von kurzweiligen Musikbeiträgen von Alvhild Barbatschi auf der Blockflöte. Und wir zeigten im Anschluss eine kurze AV-Show mit Fotos aus unserem Jahresthema von 2017 „Brücken“.

Bei den anschließenden Gesprächen wurde vielfach die Bandbreite der Fotos gelobt. Viele Besucher waren positiv überrascht, denn die ausgestellten Fotos übertrafen ihre Erwartungen bei weitem. Sowohl die Qualität der Fotos als auch die Präsentation erhielten viel Lob.

Mein herzlicher Dank geht ganz besonders an Katrin und die vielen Helfer, die viel Zeit und Energie in die Vorbereitung der Ausstellung gesteckt haben! Aber auch der MVB und deren Mitarbeiter gebührt Dank, denn sie haben mit dem MVB-Forum einen nicht zu missenden Ausstellungsort in der Stadt geschaffen und eine ganz tolle Vernissage ausgerichtet. Und natürlich möchte ich auch allen Fotografen danken, ohne deren Kreativität nicht so viele beeindruckende Fotos entstanden wären.

Wer von Euch bisher noch keine Gelegenheit hatte, sich die Ausstellung anzuschauen, kann dies gerne noch nachholen: Die Ausstellung ist bei der MVB, Neubrunnenplatz 2 in Mainz, noch bis zum 14.06. zu sehen. Das Das Forum ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Bericht MVB: https://www.mvb.de/wir-fuer-sie/aktuelles/2018/fotoausstellung-linien.html


2018_Austellung_Jens SagerVom 18.06. bis 18.08.2018 ist in der Bücherei Anna Seghers die Ausstellung "Hingeschaut: Flora und Fauna rund um Mainz" von unserem Clubkollegen Jens Sager zu sehen. Die öffentliche Bücherei ist Dienstags bis Freitags von 10:00 bis 18:00 und Samstags von 10:00 bis 13:00 geöffnet. Ergänzend zur Ausstellung wird die passende Literatur vorgestellt, die auch entliehen werden kann. Ausserdem veranstaltet die Bücherei auch ein Sommerrätsel zum Thema, es warten attraktive Preise auf die Gewinner.

Eröffnet wird die Ausstellung am 21. Juni um 18:00 Uhr.


Plakate KaleidoskopAm Samstag, den 5. Mai findet ab 16 Uhr in der Wißberghalle in Sprendlingen das 3. Fest der Kulturen statt. Es gibt ein tolles Rahmenprogramm und natürlich gibt es auch wieder köstliches Essen aus aller Welt. Die Flüchtlingshilfe-Gensingen nimmt mit einer Foto-Ausstellung von Ellen und Erhard Barwick + teilnehmende Flüchtlinge an der Aktion teil.

Und am 6. Mai ist um 14 Uhr die Vernissage zur Fotoausstellung "KALEIDOSKOP" des Fototreffs Rhein-Nahe. Wir stellen mit 11 Mitgliedern etwas über 40 Bilder aus, wobei jeder für sich sein Lieblingsthema beackern konnte, d. h. es wird eine sehr "bunte" Ausstellung, Kaleidoskop halt. Mit dabei sind die Mitglieder des Mainzer Fotoclub: Monika Sturm, Erhard Barwick, Gitta Schumacher-Steinmetz, Nadja Solobai-Walz und Monika Besier. Die Ausstellung ist im Weindorf-Museum Horrweiler vom 6. Mai bis 22. Juli, 14-tägig sonntags von 14:30 bis 17:00 Uhr geöffnet.


2018 Ausflug BonnEin Besuch im Kunst Museum Bonn in der Museumsmeile der ehemaligen, vorläufigen Bundeshauptstadt Bonn am 22. April 2018.

Fast zwei Hände voll, also neun, kunstbegeisterte, fotografierfreudige Fotoclubberinnen und -Clubber hatten Lust auf "Kunstfotografieren". Die treibende Kraft, Reinhold Schmelz, hatte dankenswerter Weise die Organisation in die Hand genommen und Gegebenheiten der Bahnfahrt nach Bonn und der Museumsmeile in Bonn recherchiert, sodass die Mitfahrenden vollkommen sorglos den Zug nach Köln besteigen konnten, der sie in nicht ganz zweieinhalb Stunden nach Bonn brachte. Wie bei vielen Zugfahrten könnte man auch hier sagen: "der Weg ist das Ziel". Jedoch diese Fahrt war die reine Erwartung auf das, was auf die Beteiligten am Ankunftsort zukommen würde. Sie war kurzweilig und unterhaltsam durch interessante Gespräche und die immer wieder aufs Neue interessanten, im Sonnenschein liegenden, vorbeiflitzenden Raubritterburgen und Rheinweinlande. 

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Endlich ist es wieder soweit. Am 15. Mai eröffnen wir unsere diesjährige Gemeinschaftsausstellung in der Mainzer Volksbank am Neubrunnenplatz.

Die Ausstellung steht unter dem Thema Linien und zeigt die Arbeiten von 33 Mitgliedern des Fotoclub Mainz, die das Thema in den unterschiedlichsten Versionen umgesetzt haben.

Vom 16. Mai bis 14. Juni ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Mainzer Volksbank geöffnet.


2018_Jannik_Insta_Vortrag_Feb_kEinen besonderen Clubabend bot uns Jannik (21)  aus Mainz-Kostheim mit seinem kurzweiligen interessanten Vortrag. Der 21-jährige Student für Wirtschaftsrecht fotografiert seinen Opa in modischer Kleidung und lädt die Fotos bei Instagram hoch – und das mit großem Erfolg. Die innige Beziehung zwischen Enkel und Opa machen die Shootings zu was ganz Besonderen.

Schicke neue Streetwear- Kleidung finden sie gemeinsam im Internet und entscheiden dann ob sie es kaufen oder nicht. Um das Hobby zu finanzieren verkaufen sie die Stücke meistens nach dem Shooting. Inzwischen haben die zwei sogar einige Werbe-Deals an Land gezogen und das Geld reicht, um neue Outfits zu holen, immer dabei die Farbe rosa und schicke Sneakers. Jannik und Opa Alojz sorgen auf Instagram für Furore, die Bilder gehen um die Welt. Es folgten Einladungen zur Social Media-Sneakermesse in Köln und zur Fachmesse für Turnschuhe in Amsterdam.

Angst vor Bilderklau, das kennt er nicht, damit muss man leben, meint er. Umfangreiche Technik ist für Jannik keine Voraussetzung, mit seiner Fuji XT10und dem 35mm Objektiv entstehen ausdrucksstarke tolle Bilder. Ja, weniger ist manchmal mehr! Hintergrund, Farbe und Linien sind ihm wichtig. Die Menschen bewundern Opa Alojz für seinen jugendlichen Stil und sein Kleiderschrank hat mittlerweile so einige Veränderung erfahren.

Der Vortrag hat uns viel Spaß gemacht – danke Jannik!

Wer hätte nicht gern so einen coolen Opa und zündende Ideen.

Bilder hier : https://www.instagram.com/jaadiee/


2018_Sinsheim_Thomas__BartschEs ist ein eiskalter Sonntagmorgen. Genau das Richtige um drinnen zu bleiben und sich im Warmen zu beschäftigen. Aber nein! Manche können es nicht lassen und wollen auch bei einem so schönen Wetter und gerade dann, mit dem Fotoapparat unterwegs sein. Die Acht des Fotoclubs Mainz, die sich auf den Weg nach Sinsheim gemacht haben gehören zu dieser Spezies. Nun sagen Bodenständige: oh, die lange Fahrt und die Verkehrsgeschädigten: oh, der viele Verkehr. Die Glücklichen aber wagen sich auf die Straße und fahren los. Der Weg kann ein Teil des Ziels sein und mit den entsprechenden Gesprächen verkürzt werden.

Das Technikmuseum in Sinsheim war das Ziel. Nun denkt man, dass Technik etwas für männliche Wesen wäre und das war auch ein bisschen der Fall. Denn nur zwei weibliche Wesen waren mit von der Partie. Jedoch es waren Hardcore Fotografinnen, die es nicht gescheut haben, ein Stativ mit zu bringen, im Gegensatz zum Schreiber, der zu faul ist und deshalb unscharfe Fotos in Kauf nimmt.

Für alle, die dem Fotoapparat etwas zumuten wollen, ist das Technikmuseum eine Fundgrube. Wie schon angedeutet, ist es nicht falsch, ein Stativ, wenn auch klein oder einbeinig, zu benutzen. Man muss aber dazu die "Ruhe" haben, denn man ist nicht allein im Museum und zumindest wird der Fotograf mit Stativ bestaunt. Wenn auch diskret. Des weiteren sind mehrere Accus nicht verkehrt, so wie man früher mehrere Filme einpacken musste. 

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034Unser Clubabend am 19. Februar stand ganz im Zeichen des Lichts.  Jens referierte zunächst sehr anschaulich in einer Präsentation über die Geschichte des Lightpaintings und zeigte, welche Lichtquellen und selbstgebaute Tools sie einsetzen. Anhand eindrucksvoller Bilder demonstrierte er die Ergebnisse des „Malens“ mit Licht auf langzeitbelichtete  Fotos in der Nacht. Dabei wurde die Wichtigkeit,  Lichtfiguren in Landschaften oder  auf Plätzen  zu integrieren, herausgestellt. Auch die Kameraeinstellungen fanden Erwähnung.  Klaus und Jutta zeigten einige  „Light-tools“  und erklärten ihre Funktion.  Die Mitglieder löcherten die Referenten mit Fragen und so konnte das ein oder andere technische Rätsel gelöst werden. Im Anschluss daran gingen die zahlreichen Mitglieder mit Kamera und Stativ nach draußen und Jutta, Klaus und Jens führten live einige Lichtfiguren vor. Mit Feuereifer und Spaß hielten die Mitglieder die gezeigten Lightpainting Variationen auf den Sensoren ihrer Kameras fest. 


Bokeh-1-9Bei unserem Clubabend am 22. Januar referierte Erhard sehr anschaulich über das Bokeh:

 „Bokeh“ – schon wieder ein so ein nebulöses, kaum aussprechbares Wort. Oft gehört, aber nicht wirklich verstanden stellt sich die Frage, ob man sich damit auseinandersetzen sollte oder den Begriff getrost vergessen kann. Schau‘n wir mal, was ZEISS, einer der bedeutenden Optik Spezia-listen zum Thema sagt: 

„Bokeh“ bedeutet auf Japanisch wörtlich „mentale Vernebelung“ oder „Unklarheit“. In der Fotografie steht das Wort für die Unschärfe der Lichtstrahlen, mit anderen Worten: die Art und Weise, wie sich die Lichtwellen am Kamerasensor treffen, wenn sie das Objektiv passieren. Bereiche eines Bildes, die außerhalb der Fokussierebene liegen, erscheinen verschwommen. „Bokeh“ kann daher als allgemeiner Begriff für alle Eigenschaften von Verschwommenheit verwen-det werden. Ist beispielsweise der Übergang von den scharfen zu den unscharfen Bereichen eines Bildes hart oder weich? Wie hoch ist der Kontrast zwischen den scharfen und den unscharfen Bereichen? Wie unterscheidet sich die Unschärfe im Hintergrund von der Unschärfe im Vordergrund?

Erhard könne nicht nur all diese Fragen beantworten, sondern hatte auch genügend Bespiele mit. Und wie sollte es auch anders sein 2 passende AV-Shows. 


… würde Günther Oettinger sagen, zumindest was das (Foto)Jahr 2017 betrifft. Am Montag den 10.12. fand im Bistro „Citadelle“ die Jahresabschlussfeier statt. Über 30 Mitglieder trafen sich zu einem gemütlichen Essen bei Hirschgulasch, Käsespäzle oder Salat, vorab gab es noch „Mainzer Tapas“. Für jeden war was dabei und die gediegene Atmosphäre ließ den Abend bei einem Glas Wein oder so auch abseits der große Fotothemen ausklingen.

Dank geht in Abwesenheit Katrin für die Organisation. Und auch in Abwesenheit wurden die Mitglieder Norbert Müller (35 Jahre) und Rudi Kramer (30 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.


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Zitate

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.
Feininger, Andreas

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