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2019 Artikel SommerrätselFotoausstellung und Stadtrallye
18.6. — 31.8.2019

Die Fotoausstellung
Der Fotoclub Mainz hat interessante und manchmal versteckte Details in der Mainzer Innenstadt aufgespürt und künstlerisch in Szene gesetzt. Bei dem gemeinsamen Projekt sind faszinierende Fotos von Motiven entstanden, die vielleicht auch einige Mainzerinnen und Mainzer noch nie bewusst wahrgenommen haben. Die Ausstellung schärft den Blick auf die Stadt, wie man sie nur zu Fuß und mit Muße erleben kann.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 18.6.2019, 17 Uhr

Die Stadtrallye
für Spürnasen ersetzt in diesem Jahr unser traditionelles Sommerrätsel: Es gilt, zwölf Details zu entdecken, die Fotografinnen und Fotografen des Mainzer Fotoclubs im Bild festgehalten haben. Bei einem Spaziergang durch die Mainzer Altstadt kann man entlang einer vorgegebenen Route auf Spurensuche gehen und Mainz aus einem neuen Blickwinkel erleben.

Mitmachen lohnt sich: Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise. Die Rallye-Unterlagen erhalten Sie in der Zentralbibliothek, den Stadtteilbüchereien oder als Download unter www.bibliothek.mainz.de.

Einsendeschluss ist der 31.8.2019.
Teilnahme fur Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Mainz — Kennen Sie Ihre Stadt?
Ergänzend zur Fotoausstellung präsentiert die Öffentliche Bucherei – Anna Seghers Bucher, die helfen, Mainz besser kennen zu lernen:
• Bildbände
• Reisefuhrer
• Freizeittipps
• Kinderbucher
• Romane mit Schauplatz Mainz
Alle Bücher können entliehen werden.

Flyer

 


2019_Artikel_AKK_FotowettbewerbDas Thema „Leben in AKK – Vielfalt und Wandel“ geht aus von den drei Ortsteilen als ehemaligen Arbeiter-Vorstädten, die sich heute deutlich sichtbar im Wandel befinden, mit alten Strukturen, die ver schwinden und Strukturen, die sich neu entwickeln. Begeben Sie sich auf Spurensuche und zeigen Sie uns aus Ihrem Blickwinkel die Vielfalt der Menschen und die Orte im Wandel – das Leben in AKK. Sie können konkrete Darstellungen und abstrakte Interpretationen des Themas einreichen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2019.

Eine Jury aus unabhängigen Fachleuten beurteilt im Anschluss die fotografische Qualität der Fotos sowie den Bezug zum Thema.

Die fünf besten Fotos werden mit Preisgeldern prämiert:

1. Platz: 300 Euro
2. Platz: 200 Euro
3. Platz: 100 Euro
4. + 5. Platz: 50 Euro

Die Preise werden am 30. August 2019 in der Pfarrkirche Maria-Hilf in Mainz-Kostheim verliehen. Dies ist gleichzeitig die Vernissage zu einer dreiwöchigen Ausstellung der zwanzig besten Arbeiten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen:
http://kulturtage-akk.online/wp-content/uploads/2019/04/IKT_Foto-Wettbewerb_2019-1.pdf

2019_Ausstellung_Mainz-Nachtstadt_Jutta_WirthlAm 13. Juni um 18:00 Uhr eröffnen Marc Clement, Katrin Hinz und Jutta Wirthl mit einer Vernissage im Rathaus ihre gemeinschaftliche Ausstellung mit dem Titel "Mainz-Nachtstadt". Die 3 ambitionierten Hobbyfotografen stellten sich die Aufgabe die Stadt Mainz aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken und festzuhalten. Dabei sind faszinierende Werke mit einzigartigen Lichtstimmungen entstanden. Mal gespannt, ob Sie die Motive schon so gesehen haben.

Vernissage: 13. Juni 18:00 Uhr, Rathaus Mainz

Flyer zum Download
 

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Unser Clubabend am 01.04.19 hatte zwei große Schwerpunkte. Zum einen gab es unsere jährliche Mitgliederversammlung und zum anderen einen spannenden Vortrag von Georg Schwinn, der seit vielen Jahren beim Landeskriminalamt arbeitet und dort zuständig ist für die sog. Fotogrammetrie 
 
Fotogrammetrie ist die fotografische räumliche Erfassung eines Unfallorts oder Tatorts, ohne diesen zu betreten und damit zu verändern. Schließlich gilt es, dort noch Spuren zu sichern. 1979 gab es die ersten Stereokameras in den Polizeidienststellen und das dazu passende Auswertungsgerät in Mainz, berichtete er. Damit war es möglich, Ereignisorte präzise zu vermessen und für die Ermittlungen räumlich nachvollziehbar zu dokumentieren. Nach und nach verbesserte sich die Technik bis hin zur digitalen Laser-Erfassung, die nur noch wenige Minuten dauert. Das lange Warten auf die entwickelten Filme ist zwar nicht mehr nötig, aber auch ein moderner Rechner ist durchaus noch Stunden mit der Verarbeitung der immensen Datenflut beschäftigt.  Inzwischen können auch 3-D-Szenarien erstellt werden, in denen präzise Vermessungen möglich sind und die exakte Lage einzelner Gegenstände am Rechner rekonstruiert werden kann.
 
Anhand teilweise originaler und für uns Laien drastischer Tatortbilder und Diagramme beschrieb Georg Schwinn anschaulich seine Arbeit und die Entwicklung der Fotogrammetrie. So bekamen wir anonymisierte Fotos zu sehen von Sprengstoffattentaten, Flugzeugabstürzen, Bränden, Morden und Verkehrsunfällen. Und erlebten mit, wie aus den vielen Tatortfotos fertige Zeichnungen und auch Computeranimationen über den möglichen Tathergang entstehen. In seiner Freizeit nimmt Georg Schwinn jedoch eher selten die Kamera in die Hand. Das übernimmt dann seine Frau (die ebenfalls bei uns zu Gast war) und fotografiert ihn bei seinem Hobby, dem Windsurfen.
 
Seine Tätigkeit hat zwar nichts mit der klassischen künstlerischen Bildgestaltung zu tun, mit der wir uns ansonsten beschäftigen, aber trotzdem war es ein sehr spannender Vortragsabend. Denn Fotografieren hat viele Facetten. Eine davon stellte er uns eindrucksvoll vor: möglichst genau zu dokumentieren, was ein Tatort hergibt, auch um akribische Ursachenforschung betreiben und Tathergänge rekonstruieren zu können.


2018_Sabawald-Herbst_Jens_Sager_GruppeAm 19. Oktober 2018 begab sich eine Gruppe erfahrener Fotografinnen und Fotografen des Mainzer Fotoclubs in die Gefilde des Urwalds Sababurg. Dieser liegt im nordhessischen Reinhardswald und gilt als das älteste Naturschutzgebiet Hessens (seit 1907). Der Wald selbst ist 92ha groß und wurde früher als „Hutewald“ (Weidewald) genutzt. Er enthält mehrere eindrucksvolle Eichen- und Buchenbäume, die ein Alter von 500-1000 Jahre aufweisen. Der naturbelassene Wald bietet viele fotografische Motive: Makro-, Detail-, Landschaftsfotografie, in Farbe oder schwarz-weiß, Digital- und Analogfotografie wurden erfolgreich ein- und umgesetzt. Zahlreiche Motive haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß bereitet und sehr gute Bilder mit nach Hause nehmen lassen.


2018-WormsMainz, Speyer und Worms sind nicht nur drei Städte am Rhein und haben einen „Kaiserdom“ gemeinsam, sondern sie haben auch eine jahrhundertalte jüdische Tradition. Der alte jüdischer Friedhof und der Dom St. Peter in Worms waren Ziele unseres Fotoausflugs am 18. November.
 
Es war kalt, aber sonnig als wir den „Heiligen Sand“ in der jüdischen Gemeinde Worms betraten. Er gilt als Europas ältester Friedhof einer jüdischen Gemeinde. Etliche der etwa 2500 Grabsteine stammen aus dem 11. Jahrhundert. Gemeinsam mit weiteren Stätten des Judentums soll der Friedhof Bestandteil einer Bewerbung der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz um einen Platz im UNESCO-Welterbe werden.
 
Bei unserem Fotoausflug strahlte die tiefstehende Sonne golden und nahm der niederdrückenden Szenerie des Friedhofs die Strenge. Fast lieblich und leicht präsentierten sich die alten und verwitterten Grabsteine, eingebettet in buntes Herbstlaub. Schön fürs Fotografenauge war zudem, dass es keinen verkitschten Grabschmuck gab, den man sonst von so vielen Grabstätten kennt. Das dreieckige, rund 1,6 Ha große Friedhofsgelände war ursprünglich außerhalb der Stadtmauer angelegt worden; heute ist es ein Refugium mit altem Baumbestand mitten in der Stadt.

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2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_1Lange Strände, schöne Buchten und schroffe Küsten prägen die Insel Kreta. 2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_5Aber auch wilde Schluchten und schöne Wanderwege. Davon berichtete uns Jens am 17. September. Er durchwanderte im Sommer 4 kleinere und größere Schluchten mit der Kamera. Dabei war er auch auf dem Europäischen Fernwanderweg E 4 unterwegs, der an der Südküste Kretas entlangführt. Die kleineren Schluchten (Anidri, 4 km;  Acogires, 5 km und  Irini, 8 km) boten eine Fülle an eindrucksvollen Landschafts- und Naturfotos. In diesen Schluchten war es  ruhig, so dass ausreichend Zeit zum Fotografieren gegeben war. Etwas unruhiger, aber nicht minder eindrucksvoll ging es auf der 17 km langen Route der Samaria Schlucht zu, die in der Hochsaison immerhin von 3000 Besuchern täglich durchwandert wird. Hier geht man etwa 1200m bergab bis zu den  „Eisernen Pforten“. Ein langer steiniger Weg. Dafür wurde man aber abends in diversen Tavernen mit allerlei griechischen Speisen und einem Gläschen Wein entschädigt. Jamas!


2018_DahnerFelsenland_Thomas_Bartsch1Sehr früh war der Treffpunkt angesetzt. Siebenuhrdreißig, fast zu nachtschlafender Zeit des 23. Septembers 2018. Es war dunkel, es hat geregnet und es wehte eine steife Brise. Trotz alldem trafen sich Unentwegte des Fotoclub Mainz am Mainzer Hauptbahnhof West zur Fahrt ins Dahner Felsenland. Doch die Teilnehmerzahl bröckelte langsam. Der Eine sagte gleich ab, der Andere kam um abzusagen. Einer aber war standhaft und hielt sozusagen die Fahne hoch. "Ich fahre und kann noch vier Personen mitnehmen". Das hat gepasst. Vier wollten mit und sie haben es getan. Eine Teilnehmerin, die gesondert gefahren war, gesellte sich auf dem Waldparkplatz bei Dahn dazu, so dass sich insgesamt sechs Fotoclubber in "die Berge" im Dahner Felsenland schlugen.

Das Fotolicht war ein bisschen wenig, aber sehr gut ausgewogen und weich. Bei Sonne hätten wir viel zu starke Kontraste gehabt.  Wir mussten aber mit allen Mitteln kämpfen, die wir zur Verfügung hatten. Der eine erhöhte die ASA-Zahl, der andere lehnte sich an den nächsten Baum. Nur so konnten wir den widrigen Umständen begegnen. Doch! Wir sind gewitzt und haben einige Fotos in unsere Kästen gebannt. Zum größten Teil gab es zu Stein gepressten roten Sand zu sehen. Dass auf diesem sehr kargen Untergrund noch Bäume und alles, was zu einem Wald dazu gehört wächst, ist sehr verwunderlich. Die Bäume lehnen sich an den Fels an und holen sich Nahrung auf die kurioseste Weise. Der Stein ist verwittert und bröselig, was zeigt aus welchem Material er einst entstanden ist.

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2018_Oman_InesEngelmohr 2Im Oman kann man eintauchen in ein Märchenland wie aus 1001 Nacht: prachtvolle Paläste, wehrhafte Forts, gewaltige Moscheen und geschäftige Souks, wo der Duft von Weihrauch in der Luft liegt. Und auch die landschaftlichen Schönheiten des Sultanats ziehen in den Bann: endlose Sandwüsten und liebliche grüne Oasen, steil aufragende Berge, atemberaubende Canyons und üppige Palmenhaine. Der Oman ist mit mehr als vier Millionen Einwohnern eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Die meisten Einwohner befinden sich im Norden an den Küstenregionen; etwa 78 Prozent der Bevölkerung leben in Städten. Schätzungen zufolge sind rund fünf Prozent der Bevölkerung noch als Nomaden unterwegs. Und nach einer Auswertung aus 2015 ist etwa jeder dritte Omaner jünger als 15 Jahre.

Der Oman konnte sich in den letzten Jahrzehnten von einem stark rückständigen zu einem moderat wohlhabenden Staat wandeln. Ein Bericht der UN nennt den Oman als das Land, welches innerhalb der letzten 40 Jahre seine soziale und wirtschaftliche Lage am meisten verbessern konnte. Etwa 1970 begann Sultan Qabaus ibn Said mit dem Aufbau sozialer Einrichtungen. Heute gibt es Alters- und Invaliditätsrenten, Witwen- und Waisenunterstützungen. Das Gesundheitswesen wurde stark ausgebaut; Omaner genießen freie Heilfürsorge. Der Sultan, der seit 1970 als Monarch das Land führt, ist sehr bemüht, sein Land zu modernisieren. Bildung ist ihm dabei wichtig. Obwohl keine allgemeine Schulpflicht besteht, werden über 90 Prozent der Kinder eingeschult, der Schulbesuch ist kostenlos. Auch für die Mädchen. Die Alphabetisierung Omans betrug 2015 rund 97 Prozent der männlichen und 91 Prozent der weiblichen Bevölkerung - eine der höchsten Raten in der Arabischen Welt. Vor 30 Jahren noch bestand nahezu die gesamte Bevölkerung aus Analphabeten. Trotz dieser Bemühungen ist das Frauenbild im Oman keineswegs vergleichbar mit dem europäischen oder gar dem Verständnis von Gleichberechtigung in Deutschland.

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2018_Freilichtmuseum Thomas BartschTreffpunkt: 9:00 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof unter der Hochstraße. Es geht ab nach Bad Sobernheim zum Freilichtmuseum. Ein Gros der Teilnehmenden kommt direkt dort hin, Drei Autos, gut besetzt mit Fotoclubbern, düsen, wie schon erwähnt, um 9:00 Uhr in Richtung Bad Kreuznach und noch weiter. Fünfzehn Personen und ein Kind ist unsere Gruppe letztendlich groß-. (wir laufen unter dem Pseudonym: "Die Fotografen").

Wie immer sind wir Kinder im Glück, denn es waren mindestens drei Hochzeiten, Trauungen, Vermählungen im Gange. Diese hatten leider ihre eigenen Fotografen mitgebracht. (Wie schade, wir hätten das mit Links noch mit gemacht.) Und auch das wäre in Schwarz/Weiß zu bewältigen gewesen. 

Alle sind scharf aufs Fotografieren. Und das Motto heute ist: Schwarz / Weiß. Wenn auch einer meint "schwarz ist bunt genug" - Schwarz ist keine Farbe! Weiß auch nicht! In schwarz/weiß zu fotografieren kommt der Bezeichnung Fotografieren wortwörtlich nahe. Die Fotos werden grafisch. Es muss allerdings nicht "zweitönig" werden, also: schwarz und weiß. Nein, zwischen Schwarz und Weiß gibt es so viele Nuancen wie zwischen Himmel und Erde. Graustufen nennen die Experten diese Abstufungen. 

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