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2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_1Lange Strände, schöne Buchten und schroffe Küsten prägen die Insel Kreta. 2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_5Aber auch wilde Schluchten und schöne Wanderwege. Davon berichtete uns Jens am 17. September. Er durchwanderte im Sommer 4 kleinere und größere Schluchten mit der Kamera. Dabei war er auch auf dem Europäischen Fernwanderweg E 4 unterwegs, der an der Südküste Kretas entlangführt. Die kleineren Schluchten (Anidri, 4 km;  Acogires, 5 km und  Irini, 8 km) boten eine Fülle an eindrucksvollen Landschafts- und Naturfotos. In diesen Schluchten war es  ruhig, so dass ausreichend Zeit zum Fotografieren gegeben war. Etwas unruhiger, aber nicht minder eindrucksvoll ging es auf der 17 km langen Route der Samaria Schlucht zu, die in der Hochsaison immerhin von 3000 Besuchern täglich durchwandert wird. Hier geht man etwa 1200m bergab bis zu den  „Eisernen Pforten“. Ein langer steiniger Weg. Dafür wurde man aber abends in diversen Tavernen mit allerlei griechischen Speisen und einem Gläschen Wein entschädigt. Jamas!


2018_Oman_InesEngelmohr 2Im Oman kann man eintauchen in ein Märchenland wie aus 1001 Nacht: prachtvolle Paläste, wehrhafte Forts, gewaltige Moscheen und geschäftige Souks, wo der Duft von Weihrauch in der Luft liegt. Und auch die landschaftlichen Schönheiten des Sultanats ziehen in den Bann: endlose Sandwüsten und liebliche grüne Oasen, steil aufragende Berge, atemberaubende Canyons und üppige Palmenhaine. Der Oman ist mit mehr als vier Millionen Einwohnern eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Die meisten Einwohner befinden sich im Norden an den Küstenregionen; etwa 78 Prozent der Bevölkerung leben in Städten. Schätzungen zufolge sind rund fünf Prozent der Bevölkerung noch als Nomaden unterwegs. Und nach einer Auswertung aus 2015 ist etwa jeder dritte Omaner jünger als 15 Jahre.

Der Oman konnte sich in den letzten Jahrzehnten von einem stark rückständigen zu einem moderat wohlhabenden Staat wandeln. Ein Bericht der UN nennt den Oman als das Land, welches innerhalb der letzten 40 Jahre seine soziale und wirtschaftliche Lage am meisten verbessern konnte. Etwa 1970 begann Sultan Qabaus ibn Said mit dem Aufbau sozialer Einrichtungen. Heute gibt es Alters- und Invaliditätsrenten, Witwen- und Waisenunterstützungen. Das Gesundheitswesen wurde stark ausgebaut; Omaner genießen freie Heilfürsorge. Der Sultan, der seit 1970 als Monarch das Land führt, ist sehr bemüht, sein Land zu modernisieren. Bildung ist ihm dabei wichtig. Obwohl keine allgemeine Schulpflicht besteht, werden über 90 Prozent der Kinder eingeschult, der Schulbesuch ist kostenlos. Auch für die Mädchen. Die Alphabetisierung Omans betrug 2015 rund 97 Prozent der männlichen und 91 Prozent der weiblichen Bevölkerung - eine der höchsten Raten in der Arabischen Welt. Vor 30 Jahren noch bestand nahezu die gesamte Bevölkerung aus Analphabeten. Trotz dieser Bemühungen ist das Frauenbild im Oman keineswegs vergleichbar mit dem europäischen oder gar dem Verständnis von Gleichberechtigung in Deutschland.

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2018_Jannik_Insta_Vortrag_Feb_kEinen besonderen Clubabend bot uns Jannik (21)  aus Mainz-Kostheim mit seinem kurzweiligen interessanten Vortrag. Der 21-jährige Student für Wirtschaftsrecht fotografiert seinen Opa in modischer Kleidung und lädt die Fotos bei Instagram hoch – und das mit großem Erfolg. Die innige Beziehung zwischen Enkel und Opa machen die Shootings zu was ganz Besonderen.

Schicke neue Streetwear- Kleidung finden sie gemeinsam im Internet und entscheiden dann ob sie es kaufen oder nicht. Um das Hobby zu finanzieren verkaufen sie die Stücke meistens nach dem Shooting. Inzwischen haben die zwei sogar einige Werbe-Deals an Land gezogen und das Geld reicht, um neue Outfits zu holen, immer dabei die Farbe rosa und schicke Sneakers. Jannik und Opa Alojz sorgen auf Instagram für Furore, die Bilder gehen um die Welt. Es folgten Einladungen zur Social Media-Sneakermesse in Köln und zur Fachmesse für Turnschuhe in Amsterdam.

Angst vor Bilderklau, das kennt er nicht, damit muss man leben, meint er. Umfangreiche Technik ist für Jannik keine Voraussetzung, mit seiner Fuji XT10und dem 35mm Objektiv entstehen ausdrucksstarke tolle Bilder. Ja, weniger ist manchmal mehr! Hintergrund, Farbe und Linien sind ihm wichtig. Die Menschen bewundern Opa Alojz für seinen jugendlichen Stil und sein Kleiderschrank hat mittlerweile so einige Veränderung erfahren.

Der Vortrag hat uns viel Spaß gemacht – danke Jannik!

Wer hätte nicht gern so einen coolen Opa und zündende Ideen.

Bilder hier : https://www.instagram.com/jaadiee/


034Unser Clubabend am 19. Februar stand ganz im Zeichen des Lichts.  Jens referierte zunächst sehr anschaulich in einer Präsentation über die Geschichte des Lightpaintings und zeigte, welche Lichtquellen und selbstgebaute Tools sie einsetzen. Anhand eindrucksvoller Bilder demonstrierte er die Ergebnisse des „Malens“ mit Licht auf langzeitbelichtete  Fotos in der Nacht. Dabei wurde die Wichtigkeit,  Lichtfiguren in Landschaften oder  auf Plätzen  zu integrieren, herausgestellt. Auch die Kameraeinstellungen fanden Erwähnung.  Klaus und Jutta zeigten einige  „Light-tools“  und erklärten ihre Funktion.  Die Mitglieder löcherten die Referenten mit Fragen und so konnte das ein oder andere technische Rätsel gelöst werden. Im Anschluss daran gingen die zahlreichen Mitglieder mit Kamera und Stativ nach draußen und Jutta, Klaus und Jens führten live einige Lichtfiguren vor. Mit Feuereifer und Spaß hielten die Mitglieder die gezeigten Lightpainting Variationen auf den Sensoren ihrer Kameras fest. 


Bokeh-1-9Bei unserem Clubabend am 22. Januar referierte Erhard sehr anschaulich über das Bokeh:

 „Bokeh“ – schon wieder ein so ein nebulöses, kaum aussprechbares Wort. Oft gehört, aber nicht wirklich verstanden stellt sich die Frage, ob man sich damit auseinandersetzen sollte oder den Begriff getrost vergessen kann. Schau‘n wir mal, was ZEISS, einer der bedeutenden Optik Spezia-listen zum Thema sagt: 

„Bokeh“ bedeutet auf Japanisch wörtlich „mentale Vernebelung“ oder „Unklarheit“. In der Fotografie steht das Wort für die Unschärfe der Lichtstrahlen, mit anderen Worten: die Art und Weise, wie sich die Lichtwellen am Kamerasensor treffen, wenn sie das Objektiv passieren. Bereiche eines Bildes, die außerhalb der Fokussierebene liegen, erscheinen verschwommen. „Bokeh“ kann daher als allgemeiner Begriff für alle Eigenschaften von Verschwommenheit verwen-det werden. Ist beispielsweise der Übergang von den scharfen zu den unscharfen Bereichen eines Bildes hart oder weich? Wie hoch ist der Kontrast zwischen den scharfen und den unscharfen Bereichen? Wie unterscheidet sich die Unschärfe im Hintergrund von der Unschärfe im Vordergrund?

Erhard könne nicht nur all diese Fragen beantworten, sondern hatte auch genügend Bespiele mit. Und wie sollte es auch anders sein 2 passende AV-Shows. 


SriLanka InesEngelmohr_17 05Sri Lanka ist noch nicht einmal so groß wie Bayern, vereint aber vieles: Hochebenen mit tiefen Schluchten, schroffe Berghänge und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Herzen der Insel dominiert das kulturelle Dreieck mit antiken Königsstätten und buddhistischen Heiligtümern. Und an der West- und Südküste laden lange Palmenstrände und versteckte Buchten zum Faulenzen ein.

Die Insel war und ist ein strategischer Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Bis ins 16. Jahrhundert wurden große Teile der Insel von den Portugiesen und danach von den Niederländern kolonisiert. 1815 wurde das ganze Land Teil des Britischen Weltreichs. Im Jahr 1948 erfolgte schließlich die Unabhängigkeit von den Briten.

Sri Lanka hat eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben Buddhismus und Hinduismus das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Es gilt als das älteste durchgehend buddhistische Land.

Die Insel verfügt über viel Wasser; es ist ein Seenland. Das Hochland mit Feuchtigkeit und Kälte ist der Wasserfänger, von dem das Tiefland profitiert und auch abhängig ist. Sri Lanka hat schon in vorchristlicher Zeit begonnen, Herrschaft übers Wasser zu erlangen. Überall wurden Wasserspeicher, Dämme, Kanäle und Schleusen angelegt.

Die lebenden Ikonen Sri Lankas sind die Elefanten. Hier gibt es die wohl größte Elefantendichte Asiens.

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2016_Workshop_BlitzenSo als Hahn im Korb. So ganz „alleine“, mit sechs Damen, die voller Elan.....; das schlechteste ist das nicht. Naja, wenn man mal die Tücken der Technik in den Griff bekommen hat und alles an seinen Platz gerückt ist und es hüben wie drüben so zündet wie es soll. Dann funktioniert das alles recht gut. Wobei es zu guter Letzt doch nur ein Spiel mit Licht und Schatten bleibt. Kurz gesagt, so unter uns: Es war mal wieder Workshop im Fotoclub. Portrait, mit Blitzanlage und Model. Die verschiedenen Kamerasysteme waren bald auf die Blitzanlage eingestellt. Und so konnte es los gehen. Das Model ........war geduldig und auch drei Stunden später noch guter Laune. Soviel vorweg.

Neben den Kameraeinstellungen wurde auch die Bedienung der Blitzanlage erarbeitet. Das Justieren und Platzieren der Lichter, einstellen der Winkel und der Kameraspezifischen Werte. Der rege Erfahrungsaustausch führte zu der Erkenntnis, dass wohl jedes Kamerasystem etwas anders auf die Einstellungen reagiert und hierdurch die Resultate unterschiedlich ausfallen können. Der Blickwinkel durch die Linse verändert wieder alles. Hinzu kommt die Beleuchtungsstärke und der Lichteinfall. Alles in allem hat sich gezeigt, dass die Studiofotografie auch schon mal in Arbeit ausfallen kann. Schlussendlich hat ein Jeder neben neuen Erkenntnissen auch ein paar gute Bilder mit nach Hause nehmen können. Daher denke ich, dass dies ein guter Einstieg in die Studioarbeit gewesen ist und wir uns auf Teil 2 freuen können.


2016_Thailand_Ines_Engelmohr_1Unser Mitglied Ines Engelmohr hielt an unserem Clubabend am 11. Juli einen spannenden Vortrag über ihre Reise nach Thailand. Wie immer garniert mit tollen Fotos und kleine Anekdoten:

Der Norden Thailands hat viel zu bieten: prachtvolle Tempelanlagen, pulsierende Städte, bunte Märkte, abgeschiedene Dörfer, faszinierende Bergstämme, reißende Flüsse, heiße Schwefelquellen, undurchdringlichen Dschungel, sanfte Hügel und hoch aufragende Berge. Kurzum: Natur, wie sie sonst nirgendwo in Thailand vorkommt. Wer in den Norden will, kommt durch Chiang Mai.2016_Thailand_Ines_Engelmohr_2 Eine liebliche Region, die zu Recht „Rose des Nordens“ genannt wird. Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt in Thailand und liegt rund 700 Kilometer von Bangkok entfernt. Die Stadt gilt als die Hauptstadt des Nordens und ist Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks wie beispielsweise Holzschnitzerei, Seidenweberei oder auch Schirme und Fächer.

Der nördlichste Punkt in Thailand ist Chiang Rai. Chiang Rai liegt 580 Meter über dem Meeresspiegel inmitten einer reizvollen Berglandschaft und am Ufer des Mae Kok, einem Zufluss des Mekong. Die Gebirgszüge sind die Ausläufer des Himalaja aus Tibet und China. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen einige geschichtlich interessante Tempelanlagen sowie der Nachtmarkt. Magischer Anziehungspunkt im hohen Norden ist das Goldene Dreieck. In diesem Dreiländereck von Laos, Myanmar und Thailand florierte früher reger Opiumhandel. Außergewöhnlich in der Region ist auch der neu erbaute weiße Tempel Wat Rong Khun.

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2016_Erhard BarwickWohl jeder kennt die Situation aus der Kindheit: Jeder hatte irgendwo einen Onkel Erwin, der furchtbar gern fotografierte und in regelmäßigen Abständen Familienmitglieder dazu nötigte, zu langatmigen Diaabenden, bei denen jedes Bild ausführlich erläutert wurde, zu erscheinen. Das war der Einstieg des grandiosen Vortrages von unserem langjährigen Mitglied Erhard zur Thematik, was alles so schief laufen kann bei einer Audio-Video-Show.

Für den Clubabend am 18. April hatte Erhard eine AV-Show mit allen erdenklichen Fehlern, die man so machen kann, zusammen gestellt. Angefangen von der falschen Musikauswahl, taktungenaue Schnittpunkte, über die Mischung von Hoch- und Querformat bis hin zu langen Standzeiten. Er warnte vor übertriebenen Effekten und kitschigen Übergängen – im Zentrum sollte immer die Qualität guter Fotos stehen. Besonders beeindruckend wird eine AV-Show dann, wenn sie auf einer großen Leinwand mit guter Bild- und Tonqualität präsentiert wird.  

Die Clubmitglieder folgten dem lebendigen Vortrag mit großem Interesse. Und da man ja am besten lernt, wenn man selbst aktiv wird, wird sich unsere nächste Fotowerkstatt am 11. Juni genau damit beschäftigen. Damit die Show nicht klemmt, wenn es darauf ankommt.


2016_01_19_Mario_Andreya_luftbild-grosser-feldbergAm 7. März 2016 besuchte uns an unserem Clubabend Mario Andreya als Gastreferent (www.vonganzoben.de). Im Gepäck hatte er ein ausgefallenes, aber dennoch hoch-aktuelles Thema: die Luftbildfotographie mit Multikoptern. Dieser Bereich der Fotographie zieht zwar diverse rechtliche und finanzielle Hürden nach sich, zeichnet sich jedoch durch ungewöhnliche und einzigartige Ergebnisse aus, die ohne Fluggerät nicht möglich wären.
 
In die Ausrüstung muss zunächst ein nicht unerheblicher Betrag investiert werden. Darüber hinaus fallen Gebühren für Genehmigungen bei verschiedenen Behörden an und es muss z. B. eine entsprechende Haftpflichtversicherung vorliegen. Auch gilt es, bei den Flügen diverse Regeln und Gesetze einzuhalten. So ist jeder Flug nach Einholen der allgemeinen Erlaubnis nochmals beim Ordnungsamt, der Polizei sowie der Feuerwehr anzumelden. Wichtig ist es, bei den Flügen vorgegebene Sperrzonen einzuhalten. Außerhalb dieser sind max. 100 Meter Steighöhe erlaubt. Und zu guter letzt muss natürlich auch der Grundstückseigner sein Einverständnis geben.
 
Nach den zahlreichen Formalien kann jedoch das Vergnügen losgehen. Die modernen Multikopter sind mit zahlreichen Assistenz-Systemen ausgestattet und erlauben auch Anfängern einen schnellen Einstieg in die Bedienung. So verfügen aktuelle Geräte u. a. über eine Verfolgungs-Funktion, die immer der Fernbedienung folgt. Auch können bestimmte GPS-Koordinaten oder der Startplatz wieder angeflogen werden, z. B. bei einem Ausfall der Funkverbindung.
 
Allerdings ist der Spaß nur von kurzer Dauer: Eine Akku-Ladung reicht lediglich für 12 bis 18 Minuten Flugzeit. Im Verhältnis zur ausführlichen Vorbereitung, Planung der Flugroute und dem umfangreichen Genehmigungsprozess erscheint dies zunächst kaum für den Aufwand zu entschädigen. Die uns von Mario Andreya jedoch gezeigten Aufnahmen verdeutlichten ein anderes Bild: sehr faszinierende und durch die ungewöhnliche Perspektive fesselnde Bilder, die bei weitem nicht alltäglich sind.

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