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Patagonien ist für alle, die an Fernreisen und Landschaftsfotografie interessiert sind, ein Traumziel. Die Anreise ist aufwendig und man sollte genügend Zeit mitbringen um die verschiedenen Facetten von Patagonien, teils in Chile und teils in Argentinien, kennen zu lernen. In einer AV-Show wurden am 05.10.2020 im Mozartsaal des Schlosses verschiedene Eindrücke einer Reise, die im November-Dezember 2019 stattfand, präsentiert. Durch die besondere geographische Ausrichtung der Anden und den vorwiegend herrschenden Westwinden ist es auf der Luv-Seite der Anden sehr feucht mit Regenwaldgebieten und auf der Lee-Seite trocken mit Steppen und Grasland. Hinzu kommt, dass der Westen Südamerikas Teil des pazifischen Feuerrings ist, mit vielen Vulkanen, von denen einige sehr aktiv sind. Patagonien bietet unzählige Gelegenheiten für Natur- und Landschaftsfotografen.

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2020_Artikel_Affinity_Thomas_Bartsch

Alle, die nach Alternativen zu Adobe suchen, werden nicht umhinkommen, sich mit Serif zu beschäftigen. Der britische Softwarehersteller ist mit seiner Affinity-Suite zurzeit in aller Munde und wird bei Besprechungen in höchsten Tönen gelobt. Schon im Dezember 2019 war Release für das dritte Programm in der Suite, den Publisher, das Pendant zu Adobe InDesign. Und außerdem wurde das große Update 1.8 veröffentlicht. Die zwei anderen Produkte sind Affinity Designer (entspricht dem Illustrator) und Affinity Photo (entspricht, wie man sich denken kann, Photoshop). Alle Programme gibt es für Windows und Mac, wobei sie ursprünglich für den Mac entwickelt wurden. Höchstwahrscheinlich wird es noch eine Medienverwaltung geben, so dass auch Lightroom ersetzt werden kann.

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2020_Roman Hirsch-door to hell

Seit mittlerweile mehr als 15 Jahren beschäftige ich mich mit dem Hobby der Fotografie. Angefangen hat das alles tatsächlich mit den fotografischen Werken eines damaligen Freundes, der sich bereits vor mir mit dem Thema Urban Exploration aktiv und kreativ befasste. Ich war sehr schnell Feuer und Flamme und kaufte mir alsbald meine erste Kamera. Was ist es, was die Faszination von Lost Places ausmacht? Meine Hobbykollegen vom Mainzer Fotoclub gaben mir vor einigen Wochen die Gelegenheit, meine Motivation dahinter und auch einige der daraus entstandenen Resultate dem Club vorzustellen, und nun freue ich mich, dass ich dies auch hiermit auf der Vereinswebsite präsentieren darf. Allerdings muss ich zugeben, dass ich das gar nicht so in drei bis vier Worten ausdrücken kann, da die ganze Sache beim genaueren Hinsehen doch recht vielschichtig ist.

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Eigentlich mag ich den inflationären Gebrauch von Anglizismen gar nicht. Aber dass man im Englischen ein scharfes Gewürz als hot, also als heiß bezeichnet, beschreibt doch sehr eingänglich, was man empfindet, wenn man in einen Chili beißt – und das wollte ich fotografisch umsetzen.

Als Hintergrund wählte ich eine zur Hohlkehle geformte schwarze Kunststoffplatte, darüber hängte ich einen Studioblitz mit einer kleinen Softbox.
Um den Gegensatz zwischen heiß und kalt noch sinnbildlicher darzustellen, würde der Chili selbst (ein frisches, makelloses Exemplar) auf ein paar Eiswürfeln platziert werden. Als Untergrund diente dabei eine rustikale Schieferplatte, die zudem die Kunststoffplatte vor dem Anbrennen schützen sollte.

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Neuseeland liegt gleich um die Ecke, nämlich im Clubraum im Eisenturm. Am 2. September traf man sich dort zu einem Bericht über eine Rundreise nach Neuseeland im März 2019. Auch wenn es anfangs recht kompliziert erschien, alle Facetten dieses Landes in einem kurzen Bericht zu beleuchten, kristallisierten sich doch vier Schwerpunkte heraus, die in jeweils einer AV-Show vorgestellt wurden. Neuseelands Landschaften sind ein ganz besonderes Thema: auf engstem Raum findet man die vielfältigsten Regionen vor. An einem Tag ist es ohne Probleme möglich, von 2000 Metern im Hochgebirge über triefend nasse Regenwälder bis zu karibischen Stränden am Meer zu gelangen, alpine Gletscher münden im tropischen Regenwald, hügeliges Auenland trifft auf heiße Quellen … 

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Unser Clubabend am 01.04.19 hatte zwei große Schwerpunkte. Zum einen gab es unsere jährliche Mitgliederversammlung und zum anderen einen spannenden Vortrag von Georg Schwinn, der seit vielen Jahren beim Landeskriminalamt arbeitet und dort zuständig ist für die sog. Fotogrammetrie 
 
Fotogrammetrie ist die fotografische räumliche Erfassung eines Unfallorts oder Tatorts, ohne diesen zu betreten und damit zu verändern. Schließlich gilt es, dort noch Spuren zu sichern. 1979 gab es die ersten Stereokameras in den Polizeidienststellen und das dazu passende Auswertungsgerät in Mainz, berichtete er. Damit war es möglich, Ereignisorte präzise zu vermessen und für die Ermittlungen räumlich nachvollziehbar zu dokumentieren. Nach und nach verbesserte sich die Technik bis hin zur digitalen Laser-Erfassung, die nur noch wenige Minuten dauert. Das lange Warten auf die entwickelten Filme ist zwar nicht mehr nötig, aber auch ein moderner Rechner ist durchaus noch Stunden mit der Verarbeitung der immensen Datenflut beschäftigt.  Inzwischen können auch 3-D-Szenarien erstellt werden, in denen präzise Vermessungen möglich sind und die exakte Lage einzelner Gegenstände am Rechner rekonstruiert werden kann.

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2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_1Lange Strände, schöne Buchten und schroffe Küsten prägen die Insel Kreta. 2018_10_Kreta_Vortrag_Jens_Wolf_Sager_5Aber auch wilde Schluchten und schöne Wanderwege. Davon berichtete uns Jens am 17. September. Er durchwanderte im Sommer 4 kleinere und größere Schluchten mit der Kamera. Dabei war er auch auf dem Europäischen Fernwanderweg E 4 unterwegs, der an der Südküste Kretas entlangführt. Die kleineren Schluchten (Anidri, 4 km;  Acogires, 5 km und  Irini, 8 km) boten eine Fülle an eindrucksvollen Landschafts- und Naturfotos. In diesen Schluchten war es  ruhig, so dass ausreichend Zeit zum Fotografieren gegeben war. Etwas unruhiger, aber nicht minder eindrucksvoll ging es auf der 17 km langen Route der Samaria Schlucht zu, die in der Hochsaison immerhin von 3000 Besuchern täglich durchwandert wird. Hier geht man etwa 1200m bergab bis zu den  „Eisernen Pforten“. Ein langer steiniger Weg. Dafür wurde man aber abends in diversen Tavernen mit allerlei griechischen Speisen und einem Gläschen Wein entschädigt. Jamas!


2018_Oman_InesEngelmohr 2Im Oman kann man eintauchen in ein Märchenland wie aus 1001 Nacht: prachtvolle Paläste, wehrhafte Forts, gewaltige Moscheen und geschäftige Souks, wo der Duft von Weihrauch in der Luft liegt. Und auch die landschaftlichen Schönheiten des Sultanats ziehen in den Bann: endlose Sandwüsten und liebliche grüne Oasen, steil aufragende Berge, atemberaubende Canyons und üppige Palmenhaine. Der Oman ist mit mehr als vier Millionen Einwohnern eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Die meisten Einwohner befinden sich im Norden an den Küstenregionen; etwa 78 Prozent der Bevölkerung leben in Städten. Schätzungen zufolge sind rund fünf Prozent der Bevölkerung noch als Nomaden unterwegs. Und nach einer Auswertung aus 2015 ist etwa jeder dritte Omaner jünger als 15 Jahre.

Der Oman konnte sich in den letzten Jahrzehnten von einem stark rückständigen zu einem moderat wohlhabenden Staat wandeln. Ein Bericht der UN nennt den Oman als das Land, welches innerhalb der letzten 40 Jahre seine soziale und wirtschaftliche Lage am meisten verbessern konnte. Etwa 1970 begann Sultan Qabaus ibn Said mit dem Aufbau sozialer Einrichtungen.

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2018_Jannik_Insta_Vortrag_Feb_kEinen besonderen Clubabend bot uns Jannik (21)  aus Mainz-Kostheim mit seinem kurzweiligen interessanten Vortrag. Der 21-jährige Student für Wirtschaftsrecht fotografiert seinen Opa in modischer Kleidung und lädt die Fotos bei Instagram hoch – und das mit großem Erfolg. Die innige Beziehung zwischen Enkel und Opa machen die Shootings zu was ganz Besonderen.

Schicke neue Streetwear- Kleidung finden sie gemeinsam im Internet und entscheiden dann ob sie es kaufen oder nicht. Um das Hobby zu finanzieren verkaufen sie die Stücke meistens nach dem Shooting. Inzwischen haben die zwei sogar einige Werbe-Deals an Land gezogen und das Geld reicht, um neue Outfits zu holen, immer dabei die Farbe rosa und schicke Sneakers.

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034Unser Clubabend am 19. Februar stand ganz im Zeichen des Lichts.  Jens referierte zunächst sehr anschaulich in einer Präsentation über die Geschichte des Lightpaintings und zeigte, welche Lichtquellen und selbstgebaute Tools sie einsetzen. Anhand eindrucksvoller Bilder demonstrierte er die Ergebnisse des „Malens“ mit Licht auf langzeitbelichtete  Fotos in der Nacht. Dabei wurde die Wichtigkeit,  Lichtfiguren in Landschaften oder  auf Plätzen  zu integrieren, herausgestellt. Auch die Kameraeinstellungen fanden Erwähnung.  Klaus und Jutta zeigten einige  „Light-tools“  und erklärten ihre Funktion.  Die Mitglieder löcherten die Referenten mit Fragen und so konnte das ein oder andere technische Rätsel gelöst werden. Im Anschluss daran gingen die zahlreichen Mitglieder mit Kamera und Stativ nach draußen und Jutta, Klaus und Jens führten live einige Lichtfiguren vor. Mit Feuereifer und Spaß hielten die Mitglieder die gezeigten Lightpainting Variationen auf den Sensoren ihrer Kameras fest. 


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