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2018 Ausflug BonnEin Besuch im Kunst Museum Bonn in der Museumsmeile der ehemaligen, vorläufigen Bundeshauptstadt Bonn am 22. April 2018.

Fast zwei Hände voll, also neun, kunstbegeisterte, fotografierfreudige Fotoclubberinnen und -Clubber hatten Lust auf "Kunstfotografieren". Die treibende Kraft, Reinhold Schmelz, hatte dankenswerter Weise die Organisation in die Hand genommen und Gegebenheiten der Bahnfahrt nach Bonn und der Museumsmeile in Bonn recherchiert, sodass die Mitfahrenden vollkommen sorglos den Zug nach Köln besteigen konnten, der sie in nicht ganz zweieinhalb Stunden nach Bonn brachte. Wie bei vielen Zugfahrten könnte man auch hier sagen: "der Weg ist das Ziel". Jedoch diese Fahrt war die reine Erwartung auf das, was auf die Beteiligten am Ankunftsort zukommen würde. Sie war kurzweilig und unterhaltsam durch interessante Gespräche und die immer wieder aufs Neue interessanten, im Sonnenschein liegenden, vorbeiflitzenden Raubritterburgen und Rheinweinlande. 

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2018_Sinsheim_Thomas__BartschEs ist ein eiskalter Sonntagmorgen. Genau das Richtige um drinnen zu bleiben und sich im Warmen zu beschäftigen. Aber nein! Manche können es nicht lassen und wollen auch bei einem so schönen Wetter und gerade dann, mit dem Fotoapparat unterwegs sein. Die Acht des Fotoclubs Mainz, die sich auf den Weg nach Sinsheim gemacht haben gehören zu dieser Spezies. Nun sagen Bodenständige: oh, die lange Fahrt und die Verkehrsgeschädigten: oh, der viele Verkehr. Die Glücklichen aber wagen sich auf die Straße und fahren los. Der Weg kann ein Teil des Ziels sein und mit den entsprechenden Gesprächen verkürzt werden.

Das Technikmuseum in Sinsheim war das Ziel. Nun denkt man, dass Technik etwas für männliche Wesen wäre und das war auch ein bisschen der Fall. Denn nur zwei weibliche Wesen waren mit von der Partie. Jedoch es waren Hardcore Fotografinnen, die es nicht gescheut haben, ein Stativ mit zu bringen, im Gegensatz zum Schreiber, der zu faul ist und deshalb unscharfe Fotos in Kauf nimmt.

Für alle, die dem Fotoapparat etwas zumuten wollen, ist das Technikmuseum eine Fundgrube. Wie schon angedeutet, ist es nicht falsch, ein Stativ, wenn auch klein oder einbeinig, zu benutzen. Man muss aber dazu die "Ruhe" haben, denn man ist nicht allein im Museum und zumindest wird der Fotograf mit Stativ bestaunt. Wenn auch diskret. Des weiteren sind mehrere Accus nicht verkehrt, so wie man früher mehrere Filme einpacken musste. 

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2017 Wissembourg Thomas BartschAm Samstag, dem 21. Oktober 2017, war es so weit. Vier aus dem Fotoclub, Jutta, Heimo, Thomas und meine Wenigkeit, wagten es, trotz weniger aufbauenden Wettervorhersagen, sich auf den Weg nach Wissembourg zu machen. Wissembourg, die kleine Stadt im Elsass, an der Grenze zur Pfalz, hat um die achttausend Einwohner - nach Google - und ist zu Fuß in kurzer Zeit zu durchlaufen. Bei Fotoenthusiast-Innen dauert das allerdings doch etwas länger. Schuld daran ist die Tatsache, dass es unendlich Vieles zu sehen und auf ein Foto zu bannen gibt. Egal an welchem  Ende der Stadt man anfängt - oder soll man sagen: an welchem Anfang? - Ein Foto kann, ja muss fast auf Schritt und Tritt gemacht werden. 

Es fängt schon an mit den lieblichen Fachwerkhäuschen, die sich da und dort an große stattliche Renaissancegebäude schmiegen. Wie auch die Reiseführer in Druck und Internet alle berichten, sind die "Maison" sehr beachtlich. Geschmackvoll hergestellte Fensterrahmen hier, eine bemalte Hausfassade dort. Skulpturen in den Sandsteinrahmen gehauen und solche in die Holzrahmen geschnitzt. Bis zu den Dächern werden die Gebäude ausgenutzt. Die gewaltigen Ziegellandschaften sind durch viele Gauben unterbrochen, die Luft in das Dachgeschoß lassen, um die Ernte in Trockenheit aufbewahren zu können.  

In dieser Kulisse umrundeten wir Vier die Kirche St. Peter und Paul, die irgendwie den Mittelpunkt der Stadt ausmacht. Immerfort auf der Suche nach dem Motiv, das alles in den Schatten stellt. Apropos Schatten. Da war keiner! Es war doch herzlich trüb, oder war das herbstlich trüb? Wie auch immer: wir hatten großes Glück, denn Regen kam erst auf dem Heimweg. In der Zwischenzeit waren wir gewissermaßen voll beschäftigt, sodass sich Hunger einstellte, der mit einer französischen Mahlzeit gestillt werden musste, was dort, wo Gott lebt, nicht schwer ist.

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2017_Stoeffelpark_Jutta_Wirthl_1Wenn 4 eine Reise tun, wird's lustig, lehrreich und auch entspannt. Diesmal waren wir in einer kleinen Gruppe zum wiederholten mal im Stöffelpark, einem ehemaligen Basaltwerk im Westerwald. Als erstes zog es uns in die Toiletten, nicht weil die Blase nach der einstündigen Fahrt drückte, sondern weil diese Toiletten im Stöffelpark mit Sicherheit die schönsten Toiletten im ganzen Westerwald sind: ein grüner Glaskubus in einem alten Maschinenhaus begleitet von schnaufendem Maschinengestöhne. Ebenso phantasievoll ist die weitere Gestaltung des weitläufigen Geländes, das sich noch in der Entwicklung befindet. Dabei sind Fotografen so anspruchslos, ein bisschen Rost und ein paar alte Mauern genügen und schon ist die Fotografenseele befriedigt und selig. Mein besonderes Highlight, auch wenn ich kein Blümchenfotograf bin, ist der große Wildblumen-Stein-Garten: paradiesische Ruhe unterbrochen von dem leisen Summen der Insekten, die von Blüte zu Blüte in diesem Meer aus bunten Wildpflanzen und -kräutern schwirrten, dem erfrischenden leichten Wind und dem betörenden Duft.

Leider konnten wir nicht in das „Museum“, da hier für eine Hochzeit die Vorbereitungen getroffen wurden. Aber es sollte ja nochmal einen Grund geben, um im Herbst bei einer anderen Lichtstimmung einen Besuch zu wiederholen.


2017_Schauspielschule_Thomas_Bartsch_6Wenn zwei junge Männer mit Knüppel auf sich einschlagen und die Umstehenden greifen nicht ein, halten stattdessen mit der Kamera drauf, handelt es sich dabei nicht um die mittlerweile alltäglich gewordene Sensationsgier, sondern es ist ein Workshop mit dem Fotoclub. Zum zweiten Mal trafen wir uns mit Schülerinnen und Schülern der Schauspielschule in der alten Ziegelei in Bretzenheim. Wir nutzten die rustikale Kulisse des alten Gemäuers, den Fundus der Schule und vor allem die sprudelnde Spielfreude der 7 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler für ausdrucksstarke Fotoarbeiten. Die kleinen Gruppen verteilten sich in der alten Scheune und im angrenzenden Garten, beäugt von den Besuchern der gleichzeitig stattfindenden Fahrradbörse. Als Dankeschön dürfen die Schülerinnen und Schüler die Fotos für Ihre Setcard und für eigene Zwecke verwenden. 


2017_Valencia_Thomas_Bartsch_3Valencia, die drittgrößte spanische Stadt, zelebriert buchstäblich die Unterschiede, von denen man so gerne spricht und von denen man auch so schnell verzaubert ist. Eingebettet von den Bergen im Norden und den Sümpfen im Süden zeigt sich an jeder Ecke der Stolz der Stadt auf ihre beeindruckende Vergangenheit. Die Baustile bewegen sich zwischen mittelalterlicher Gotik und prachtvollem Barock, aber vor allem trifft am auf die überall präsente Variante des Art Deco. 

Nachdem wir unser Hotel in der Altstadt bezogen hatten, erkundigten wir am frühen Abend die nähere Umgebung. Die Kathedrale mit ihrem gotischem Turm und den vielen Seitenkapellen beeindruckte ebenso wie der imposante Springbrunnen auf dem Plaza de la Virgen. Weiter führte unser Rundgang zu einem der zwei übrig geblieben Stadttore, dem spektakulären Torres de Serrano. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt das ehemalige Flussbett des Turia, der Ende der 50er Jahre trockengelegt wurde und in dem sich heute ein Park mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten befindet. Zum kulinarischen Einstieg gab es abends galicische Tapas.

Der erste Gang am nächsten Morgen führte uns zum Mercado Central, dem 1928 eröffneten Markt im Modernismo-Stil. Er bietet auf 8000 qm frische Lebensmittel, hauptsächlich aus der Region. Das auffällige Marktdach besteht aus originellen Kuppeln und schräg eingesetzten Dächern auf mehreren Ebenen, während das Innere mit unterschiedlichen Materialien wie Metall, Holz, Keramik und farbigen Kacheln verkleidet ist. Die Schönheit des Komplexes wird durch das Tageslicht hervorgehoben, das durch diverse Oberlichter und farbige Glasfenster einfällt.

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2017_Sababurg_Silke_Hagemann_4Mitte Mai startete der Fotoclub mit 11 Teilnehmern in Richtung Nordhes¬sen. Ein Fotoworkshop mit dem Naturfotografen Manfred Delpho im Urwald Sababurg, ein Besuch beim Falkner im Tierpark Sababurg und die Erkundung der Stadt Hann. Münden (Nordrhein Westfalen) standen auf dem Programm.

In Hann.Münden trafen wir uns im Hotel Schlossschänke. Einige hatten am Nachmittag schon eine Runde durch die Altstadt gedreht, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen trafen. Es war aber nur ein kurzer Abend, denn am nächsten Morgen war schon um 7:30 Abfahrt in Richtung Urwald.

Manfred Delpho wartete am Samstagmorgen bereits auf dem Waldpark¬platz Urwald auf uns. Nach einer kurzen Einführung in Sachen Technik, Wald und Allgemeinem ging es los. Der Anblick dieser alten Riesen ist sehr beeindruckend. Auf 400-800 Jahre schätzt man sie. Aber es war nicht leicht, diese Mächtigkeit und Anmut im Bild wieder zu geben. Manfred wur¬de nicht müde bei jedem aufs Display zu schauen, Tips und Ratschläge zu Bildgestaltung, Standpunkt und Kameraeinstellungen zu geben. Lob und Kritik gleichermaßen war für jeden dabei.

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2016_Ballonstart_Thomas_Bartsch_2Wir auf jeden Fall nicht. Wir blieben auf dem Boden als der Heißluftballon abhob. Doch bis dahin hat es erstmal gedauert, bis auch das Wetter mitspielen wollte. Der erste geplante Starttermin für unser geplantes Fotoshooting, Samstagmorgen, verschob sich bis zum Sonntagabend. 

Dann aber trafen wir Sven Göhler und seine Gäste auf einem Parkplatz in Nieder-Olm. Dort wurde die Windrichtung bestimmt und damit der Startpunkt festgelegt. Der gesamte Pulk fuhr nach Ingelheim auf die große Wiese neben der Fähre; hier sollte der Start erfolgen. 

Mit 5 Fotografen, 4 davon vom Fotoclub, begleiteten wir den Aufbau des Heißluftballon, der immerhin bis zu 10 Personen tragen kann. Sven Köhler, Mitglied der Nationalmannschaft mit vielen nationalen und internationalen Titeln, erklärte den interessierten Beobachter fachkundig die Technik. Und klärte auch über so wichtige Fragen auf, was man macht, wenn menschliche Bedürfnisse Tribut zollen.

2016_Ballonstart_Thomas_Bartsch_3Die bunte Hülle mit einen Volumen von 6000 qm wurde vom dem Pilot, seinem Mitarbeiter und unter tatkräftiger Unterstützung der Fahrgäste ausgebreitet.  Ein großer Ventilator mit Rasenmähermotor blies jede Menge Luft in die Ballonhülle. Und der am Fahrkorb befestigte Brenner mit einer Leistung vom 6000 kW erhitzte die Luft; der Ballon blähte sich immer mehr auf. Allmählich stellte sich der Fahrkorb auf ,und die ersten Passagiere mussten den Korb erklimmen, damit dieser nicht vorzeitig davon schwebte. Nachdem alle an Board waren, gab es noch ein paar beherzte Feuerstöße und der Ballon flog davon, … Entschuldigung … fuhr davon. Majestätisch und lautlos entschwand der Koloss in Richtung der rheinhessischen Hügellandschaft.

Für uns war es ein fotografisches Erlebnis, und es war gut, dass wir diesmal nur so wenige waren. Schon zu viert standen wir uns gegenseitig im Weg.


2017_Technikum_Mannheim_Norbert_Wagner1Welch ein Vergnügen. Arbeit und nichts tun müssen. Und dazu noch jede Menge Informationen und zudem noch Fotomotive en masse. Das lob' ich mir! So dachten Jutta, Thomas, Eberhard, Marc und Norbert und besuchten am 11. Februar 2017 das Museum für Technik und Arbeit in Mannheim. 

Bis zum Treffen um 10:00 Uhr gab der Winter her was er konnte. Es schneite. Sogar in Mainz! Jedoch: als die Fünf in Mannheim ankamen war es schönstes Sonnenwetter. Leider mussten sie unter Dach, denn das Museum für Technik und Arbeit ist kein Freilichtmuseum. Was andererseits auch wieder gut war, denn die Temperatur war nicht gerade sommerlich.

Wer es noch nicht kennt, das Technomuseum, sollte es sich einmal auf die "Besuchsliste" setzen, denn es gibt nicht nur Fotofreaks Anlass auf den Auslöseknopf des Fotoapparates oder auch des Handys, was heutzutage ja ständiger Begleiter von fast allen Personen ist, zu drücken. Die Ausstellung führt über graue Vorzeiten, die sich durch die Schau von Bau- und anderen Techniken zeigen, bis hin zu ausgeklügelten Techniken des Augenblicks. 

2017_Technikum_Mannheim_Erhard_Barwick2Sehr ausgeprägt ist die Ausstellung der Fahrradtechnik. Vom hölzernen Laufrad bis zum Supertechnofahrrad, bei dem man anscheinend doch noch strampeln muss, ist alles vorhanden. NSU und Opel waren wohl in dieser Hinsicht ehemals sehr angesagt. NSU ist übrigens ein Kurzwort von Neckarsulm (Neckar und Sulm - frei nach Wikipedia).  Die Abkürzung hatte mit heutigen schrecklichen Politiken nichts zu tun.

Bei allen Ausstellungsgegenständen und -Installationen kommt die Fotografin und der Fotograf voll auf die Kosten. Wer sich dort langweilt ist selbst schuld und wird eventuell durch einen kräftigen Pfiff einer Ausstellungslokomotive unsanft aus dem Schlaf gerissen.

Die Sache ist alles in allem so hervorragend, dass man sagen kann: Wiederholung wird nicht langweilig.


2016_12_19_Eiswelten_Mainz_Elfriede_Schmelz_116 Fotofreunde besuchten am 19. Dezember die Eiswelt in Mainz

Schon beim Eintritt in die spektakuläre Eiswelt –Ausstellung wurden wir in eine frostige Traumwelt versetzt. Mit Kamera und Stativ und warm eingepackt, stellten wir uns der Herausforderung. Die frostigen Temperaturen von -8 Grad und die wechselnden Lichtverhältnisse konnten unsere Kreativität nicht einschränken. Faszinierende Eis-und Schneeskulpturen wie Adventskalender, eine ganze Wahrzeichen unserer Stadt „ Die Mainzer Fastnacht“ und vieles mehr ließen uns, unsere zunehmend steifer werdenden Finger, vergessen. Auch mancher Akku büßte seine Leistungsfähigkeit bei den frostigen Temperaturen mehr und mehr ein. Der Gedanke an die angrenzende Gastronomie und einen schönen warmen Glühwein war verlockend und nach und nach trafen wir uns dort alle wieder. Frau Rathsmann beantwortete unsere Fragen und erzählte uns einiges über die Entstehung der Eiswelt.

19 internationale Künstler hatten wochenlang mit viel Liebe an den Skulpturen gearbeitet und man konnte deutlich ein Spiel mit dem Licht erkennen. Insgesamt 200 Tonen Eis wurden dafür benötigt. 2x1 Meterblöcke wurden mit Kettensäge, Meißel, Hacken und Schleifmaschinen bearbeitet und ließen so Meisterwerke entstehen.

Wir waren beeindruckt von der dargestellten Weihnachtsgeschichte und den Wahrzeichen unserer Stadt aus Eis und Schnee und hoffen natürlich auf viele „coole“ Bilder. Wir haben uns verzaubern lassen.

Vielen Dank an Heimo, der diese Begegnung organisiert hat.


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Zitate

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.
Feininger, Andreas

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