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2018_DahnerFelsenland_Thomas_Bartsch1Sehr früh war der Treffpunkt angesetzt. Siebenuhrdreißig, fast zu nachtschlafender Zeit des 23. Septembers 2018. Es war dunkel, es hat geregnet und es wehte eine steife Brise. Trotz alldem trafen sich Unentwegte des Fotoclub Mainz am Mainzer Hauptbahnhof West zur Fahrt ins Dahner Felsenland. Doch die Teilnehmerzahl bröckelte langsam. Der Eine sagte gleich ab, der Andere kam um abzusagen. Einer aber war standhaft und hielt sozusagen die Fahne hoch. "Ich fahre und kann noch vier Personen mitnehmen". Das hat gepasst. Vier wollten mit und sie haben es getan. Eine Teilnehmerin, die gesondert gefahren war, gesellte sich auf dem Waldparkplatz bei Dahn dazu, so dass sich insgesamt sechs Fotoclubber in "die Berge" im Dahner Felsenland schlugen.

Das Fotolicht war ein bisschen wenig, aber sehr gut ausgewogen und weich. Bei Sonne hätten wir viel zu starke Kontraste gehabt.  Wir mussten aber mit allen Mitteln kämpfen, die wir zur Verfügung hatten. Der eine erhöhte die ASA-Zahl, der andere lehnte sich an den nächsten Baum. Nur so konnten wir den widrigen Umständen begegnen. Doch! Wir sind gewitzt und haben einige Fotos in unsere Kästen gebannt. Zum größten Teil gab es zu Stein gepressten roten Sand zu sehen. Dass auf diesem sehr kargen Untergrund noch Bäume und alles, was zu einem Wald dazu gehört wächst, ist sehr verwunderlich. Die Bäume lehnen sich an den Fels an und holen sich Nahrung auf die kurioseste Weise. Der Stein ist verwittert und bröselig, was zeigt aus welchem Material er einst entstanden ist.

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2018_Freilichtmuseum Thomas BartschTreffpunkt: 9:00 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof unter der Hochstraße. Es geht ab nach Bad Sobernheim zum Freilichtmuseum. Ein Gros der Teilnehmenden kommt direkt dort hin, Drei Autos, gut besetzt mit Fotoclubbern, düsen, wie schon erwähnt, um 9:00 Uhr in Richtung Bad Kreuznach und noch weiter. Fünfzehn Personen und ein Kind ist unsere Gruppe letztendlich groß-. (wir laufen unter dem Pseudonym: "Die Fotografen").

Wie immer sind wir Kinder im Glück, denn es waren mindestens drei Hochzeiten, Trauungen, Vermählungen im Gange. Diese hatten leider ihre eigenen Fotografen mitgebracht. (Wie schade, wir hätten das mit Links noch mit gemacht.) Und auch das wäre in Schwarz/Weiß zu bewältigen gewesen. 

Alle sind scharf aufs Fotografieren. Und das Motto heute ist: Schwarz / Weiß. Wenn auch einer meint "schwarz ist bunt genug" - Schwarz ist keine Farbe! Weiß auch nicht! In schwarz/weiß zu fotografieren kommt der Bezeichnung Fotografieren wortwörtlich nahe. Die Fotos werden grafisch. Es muss allerdings nicht "zweitönig" werden, also: schwarz und weiß. Nein, zwischen Schwarz und Weiß gibt es so viele Nuancen wie zwischen Himmel und Erde. Graustufen nennen die Experten diese Abstufungen. 

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2018_Hamburg_Klaus_Kleinfeller_3Wer eine Reise macht, kann viel erzählen. Besonders dann, wenn er mit der Bahn fährt – so wie wir, die wir mit unserem Fotoclub nach Hamburg gereist sind. Bei einer Zugfahrt gibt es immer sehr interessante Beobachtungen - aber eben auch durchaus anstrengende Augenblicke und gewöhnungsbedürftige Stunden. So auch bei unserer Fahrt: Eine Gruppe rüstiger Seniorinnen beispielsweise ließ sogleich nach Zugeinstieg kräftig und lautstark die Korken knallen. Später in Münster kam eine Gruppe junger Frauen hinzu, die eine Menge alkoholische Getränke sowie viel Feierlaune im Gepäck hatten und unermüdlich deutsche Schlager grölten. Getoppt wurde das Ganze dann noch von einer Fußballgruppe am Hauptbahnhof in Hamburg, die aber dann gottseidank in einen der anderen Zugwagen wechselte.
In der Hafenmetropole angekommen, erkundeten wir zunächst unser Hotel. Das JUFA Hotel liegt ein wenig abseits an der Endstation der U4 in einem Baugebiet der HafenCity. Das faszinierende: Aufgrund der wechselnden Musik- und Farbkomposition ist die U-Bahnstation inzwischen zu einem vielfotografierten Motiv geworden.

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2018 Ausflug BonnEin Besuch im Kunst Museum Bonn in der Museumsmeile der ehemaligen, vorläufigen Bundeshauptstadt Bonn am 22. April 2018.

Fast zwei Hände voll, also neun, kunstbegeisterte, fotografierfreudige Fotoclubberinnen und -Clubber hatten Lust auf "Kunstfotografieren". Die treibende Kraft, Reinhold Schmelz, hatte dankenswerter Weise die Organisation in die Hand genommen und Gegebenheiten der Bahnfahrt nach Bonn und der Museumsmeile in Bonn recherchiert, sodass die Mitfahrenden vollkommen sorglos den Zug nach Köln besteigen konnten, der sie in nicht ganz zweieinhalb Stunden nach Bonn brachte. Wie bei vielen Zugfahrten könnte man auch hier sagen: "der Weg ist das Ziel". Jedoch diese Fahrt war die reine Erwartung auf das, was auf die Beteiligten am Ankunftsort zukommen würde. Sie war kurzweilig und unterhaltsam durch interessante Gespräche und die immer wieder aufs Neue interessanten, im Sonnenschein liegenden, vorbeiflitzenden Raubritterburgen und Rheinweinlande. 

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2018_Sinsheim_Thomas__BartschEs ist ein eiskalter Sonntagmorgen. Genau das Richtige um drinnen zu bleiben und sich im Warmen zu beschäftigen. Aber nein! Manche können es nicht lassen und wollen auch bei einem so schönen Wetter und gerade dann, mit dem Fotoapparat unterwegs sein. Die Acht des Fotoclubs Mainz, die sich auf den Weg nach Sinsheim gemacht haben gehören zu dieser Spezies. Nun sagen Bodenständige: oh, die lange Fahrt und die Verkehrsgeschädigten: oh, der viele Verkehr. Die Glücklichen aber wagen sich auf die Straße und fahren los. Der Weg kann ein Teil des Ziels sein und mit den entsprechenden Gesprächen verkürzt werden.

Das Technikmuseum in Sinsheim war das Ziel. Nun denkt man, dass Technik etwas für männliche Wesen wäre und das war auch ein bisschen der Fall. Denn nur zwei weibliche Wesen waren mit von der Partie. Jedoch es waren Hardcore Fotografinnen, die es nicht gescheut haben, ein Stativ mit zu bringen, im Gegensatz zum Schreiber, der zu faul ist und deshalb unscharfe Fotos in Kauf nimmt.

Für alle, die dem Fotoapparat etwas zumuten wollen, ist das Technikmuseum eine Fundgrube. Wie schon angedeutet, ist es nicht falsch, ein Stativ, wenn auch klein oder einbeinig, zu benutzen. Man muss aber dazu die "Ruhe" haben, denn man ist nicht allein im Museum und zumindest wird der Fotograf mit Stativ bestaunt. Wenn auch diskret. Des weiteren sind mehrere Accus nicht verkehrt, so wie man früher mehrere Filme einpacken musste. 

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2017 Wissembourg Thomas BartschAm Samstag, dem 21. Oktober 2017, war es so weit. Vier aus dem Fotoclub, Jutta, Heimo, Thomas und meine Wenigkeit, wagten es, trotz weniger aufbauenden Wettervorhersagen, sich auf den Weg nach Wissembourg zu machen. Wissembourg, die kleine Stadt im Elsass, an der Grenze zur Pfalz, hat um die achttausend Einwohner - nach Google - und ist zu Fuß in kurzer Zeit zu durchlaufen. Bei Fotoenthusiast-Innen dauert das allerdings doch etwas länger. Schuld daran ist die Tatsache, dass es unendlich Vieles zu sehen und auf ein Foto zu bannen gibt. Egal an welchem  Ende der Stadt man anfängt - oder soll man sagen: an welchem Anfang? - Ein Foto kann, ja muss fast auf Schritt und Tritt gemacht werden. 

Es fängt schon an mit den lieblichen Fachwerkhäuschen, die sich da und dort an große stattliche Renaissancegebäude schmiegen. Wie auch die Reiseführer in Druck und Internet alle berichten, sind die "Maison" sehr beachtlich. Geschmackvoll hergestellte Fensterrahmen hier, eine bemalte Hausfassade dort. Skulpturen in den Sandsteinrahmen gehauen und solche in die Holzrahmen geschnitzt. Bis zu den Dächern werden die Gebäude ausgenutzt. Die gewaltigen Ziegellandschaften sind durch viele Gauben unterbrochen, die Luft in das Dachgeschoß lassen, um die Ernte in Trockenheit aufbewahren zu können.  

In dieser Kulisse umrundeten wir Vier die Kirche St. Peter und Paul, die irgendwie den Mittelpunkt der Stadt ausmacht. Immerfort auf der Suche nach dem Motiv, das alles in den Schatten stellt. Apropos Schatten. Da war keiner! Es war doch herzlich trüb, oder war das herbstlich trüb? Wie auch immer: wir hatten großes Glück, denn Regen kam erst auf dem Heimweg. In der Zwischenzeit waren wir gewissermaßen voll beschäftigt, sodass sich Hunger einstellte, der mit einer französischen Mahlzeit gestillt werden musste, was dort, wo Gott lebt, nicht schwer ist.

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2017_Stoeffelpark_Jutta_Wirthl_1Wenn 4 eine Reise tun, wird's lustig, lehrreich und auch entspannt. Diesmal waren wir in einer kleinen Gruppe zum wiederholten mal im Stöffelpark, einem ehemaligen Basaltwerk im Westerwald. Als erstes zog es uns in die Toiletten, nicht weil die Blase nach der einstündigen Fahrt drückte, sondern weil diese Toiletten im Stöffelpark mit Sicherheit die schönsten Toiletten im ganzen Westerwald sind: ein grüner Glaskubus in einem alten Maschinenhaus begleitet von schnaufendem Maschinengestöhne. Ebenso phantasievoll ist die weitere Gestaltung des weitläufigen Geländes, das sich noch in der Entwicklung befindet. Dabei sind Fotografen so anspruchslos, ein bisschen Rost und ein paar alte Mauern genügen und schon ist die Fotografenseele befriedigt und selig. Mein besonderes Highlight, auch wenn ich kein Blümchenfotograf bin, ist der große Wildblumen-Stein-Garten: paradiesische Ruhe unterbrochen von dem leisen Summen der Insekten, die von Blüte zu Blüte in diesem Meer aus bunten Wildpflanzen und -kräutern schwirrten, dem erfrischenden leichten Wind und dem betörenden Duft.

Leider konnten wir nicht in das „Museum“, da hier für eine Hochzeit die Vorbereitungen getroffen wurden. Aber es sollte ja nochmal einen Grund geben, um im Herbst bei einer anderen Lichtstimmung einen Besuch zu wiederholen.


2017_Schauspielschule_Thomas_Bartsch_6Wenn zwei junge Männer mit Knüppel auf sich einschlagen und die Umstehenden greifen nicht ein, halten stattdessen mit der Kamera drauf, handelt es sich dabei nicht um die mittlerweile alltäglich gewordene Sensationsgier, sondern es ist ein Workshop mit dem Fotoclub. Zum zweiten Mal trafen wir uns mit Schülerinnen und Schülern der Schauspielschule in der alten Ziegelei in Bretzenheim. Wir nutzten die rustikale Kulisse des alten Gemäuers, den Fundus der Schule und vor allem die sprudelnde Spielfreude der 7 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler für ausdrucksstarke Fotoarbeiten. Die kleinen Gruppen verteilten sich in der alten Scheune und im angrenzenden Garten, beäugt von den Besuchern der gleichzeitig stattfindenden Fahrradbörse. Als Dankeschön dürfen die Schülerinnen und Schüler die Fotos für Ihre Setcard und für eigene Zwecke verwenden. 


2017_Valencia_Thomas_Bartsch_3Valencia, die drittgrößte spanische Stadt, zelebriert buchstäblich die Unterschiede, von denen man so gerne spricht und von denen man auch so schnell verzaubert ist. Eingebettet von den Bergen im Norden und den Sümpfen im Süden zeigt sich an jeder Ecke der Stolz der Stadt auf ihre beeindruckende Vergangenheit. Die Baustile bewegen sich zwischen mittelalterlicher Gotik und prachtvollem Barock, aber vor allem trifft am auf die überall präsente Variante des Art Deco. 

Nachdem wir unser Hotel in der Altstadt bezogen hatten, erkundigten wir am frühen Abend die nähere Umgebung. Die Kathedrale mit ihrem gotischem Turm und den vielen Seitenkapellen beeindruckte ebenso wie der imposante Springbrunnen auf dem Plaza de la Virgen. Weiter führte unser Rundgang zu einem der zwei übrig geblieben Stadttore, dem spektakulären Torres de Serrano. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt das ehemalige Flussbett des Turia, der Ende der 50er Jahre trockengelegt wurde und in dem sich heute ein Park mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten befindet. Zum kulinarischen Einstieg gab es abends galicische Tapas.

Der erste Gang am nächsten Morgen führte uns zum Mercado Central, dem 1928 eröffneten Markt im Modernismo-Stil. Er bietet auf 8000 qm frische Lebensmittel, hauptsächlich aus der Region. Das auffällige Marktdach besteht aus originellen Kuppeln und schräg eingesetzten Dächern auf mehreren Ebenen, während das Innere mit unterschiedlichen Materialien wie Metall, Holz, Keramik und farbigen Kacheln verkleidet ist. Die Schönheit des Komplexes wird durch das Tageslicht hervorgehoben, das durch diverse Oberlichter und farbige Glasfenster einfällt.

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2017_Sababurg_Silke_Hagemann_4Mitte Mai startete der Fotoclub mit 11 Teilnehmern in Richtung Nordhes¬sen. Ein Fotoworkshop mit dem Naturfotografen Manfred Delpho im Urwald Sababurg, ein Besuch beim Falkner im Tierpark Sababurg und die Erkundung der Stadt Hann. Münden (Nordrhein Westfalen) standen auf dem Programm.

In Hann.Münden trafen wir uns im Hotel Schlossschänke. Einige hatten am Nachmittag schon eine Runde durch die Altstadt gedreht, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen trafen. Es war aber nur ein kurzer Abend, denn am nächsten Morgen war schon um 7:30 Abfahrt in Richtung Urwald.

Manfred Delpho wartete am Samstagmorgen bereits auf dem Waldpark¬platz Urwald auf uns. Nach einer kurzen Einführung in Sachen Technik, Wald und Allgemeinem ging es los. Der Anblick dieser alten Riesen ist sehr beeindruckend. Auf 400-800 Jahre schätzt man sie. Aber es war nicht leicht, diese Mächtigkeit und Anmut im Bild wieder zu geben. Manfred wur¬de nicht müde bei jedem aufs Display zu schauen, Tips und Ratschläge zu Bildgestaltung, Standpunkt und Kameraeinstellungen zu geben. Lob und Kritik gleichermaßen war für jeden dabei.

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