1pano_2021_michael_weisenberger_4_20210218_1385361674.jpg

2016_12_19_Eiswelten_Mainz_Elfriede_Schmelz_116 Fotofreunde besuchten am 19. Dezember die Eiswelt in Mainz

Schon beim Eintritt in die spektakuläre Eiswelt –Ausstellung wurden wir in eine frostige Traumwelt versetzt. Mit Kamera und Stativ und warm eingepackt, stellten wir uns der Herausforderung. Die frostigen Temperaturen von -8 Grad und die wechselnden Lichtverhältnisse konnten unsere Kreativität nicht einschränken. Faszinierende Eis-und Schneeskulpturen wie Adventskalender, eine ganze Wahrzeichen unserer Stadt „ Die Mainzer Fastnacht“ und vieles mehr ließen uns, unsere zunehmend steifer werdenden Finger, vergessen.

Weiterlesen ...


2016_12_10_50mm_Jan_Orlandini_5Getreu dem Motto "Vor der Kür kommt die Pflicht" trafen sich über 12 Mitglieder zur letzten FotoWerkstatt in diesem Jahr am Samstag, den 10.12.2016 zum Thema "50 mm" am Eisenturm. Obwohl es erst 14 Uhr war, stand die Wintersonne tief und lange Schatten verwöhnten uns. Herrliches Streiflicht umspielte die „Lebenskraft“ auf dem Rathausplatz, ein immer beliebtes Fotomotiv, das nicht anders kann, als Fotografen herauszufordern. Passend dazu steht zur Zeit auf dem Sockel der Kunstaktion „Sockelalarm“ die Skulptur des koreanischen Künstlers Eunhyung Michael Lee „You press the button“. Diese besteht aus mehreren Fotokameras überzogen mit einer dünnen Schicht Beton. 

Weiter zog es uns auf den Weihnachtsmarkt. Und wie sollte es auch anders sein, bei bestem Wetter und einer überlaufenden Stadt wurde die Gruppe nach und nach kleiner, um sich an der nächsten Ecke dann doch wieder über den Weg zu laufen. Die einen genossen einen Glühwein, andere jagten noch dem richtigen Motiv nach und wieder andere waren dem Trubel entflohen.

Weiterlesen ...


2016-10-30 Heuchelheim - Erhard Barwick-006Thomas hatte in seinem Oktober-Newsletter eine Fahrt am 30. Oktober 2016 nach Heuchelheim zum Fotomuseum und anschließender Unsichermachung der Wetzlarer Altstadt eingeladen. Na, da waren wohl einige Mitglieder des Fotoclubs Feuer und Flamme. Für solche als Fotoapparatesammler war das genau das Richtige. Sofort wurde Thomas angemailt, ob ein "Fahrplatz" vorhanden sei. Dann... Google mal da, Heuchelheim hat ein Museum! - ein Fotomuseum! In der Wilhelmstraße 36. Das ist etwas für unsere Fotoenthusiaten, speziell für die "historisch" Angehauchten! - (böse Zungen reden von "alt"). Die Museums-Website sagt zwar schon viel aus ... aber abwarten!

Weiterlesen ...


2016_06_22_Sankt_Petersburg_Bernd_Klaue_02"Sankt Petersburg"- eigentlich vermutet man etwas Ruhiges aber dieser Name steht für ein Programm. Sankt Petersburg scheint nie zu schlafen, besonders während unserer Reisezeit im Juni, zum Zeitpunkt der berühmten " weißen Nächte". Man könnte meinen jeder Bewohner der Stadt hat eine Vitaminspritze bekommen. 5 1/2 Millionen Menschen scheinen pausenlos auf den Beinen zu sein und das wirklich Tag und Nacht. Eine große Zahl von Restaurants, Kneipen und Cafés haben rund um die Uhr geöffnet. Stünde man mit geschlossen Augen auf der Straße, man könnte nicht sagen um welche Tageszeit es sich handelt, denn die Lautstärke des enormen Autoverkehrs und der Trubel der Menschen nimmt nie ab. Gitta

Weiterlesen ...


2016_Straßburg_BartschStraßburg war im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 tragischer Schauplatz und steht heute als „Europäische Hauptstadt“ wie keine andere für den Sieg der Vernunft, ein europäisches Symbol. Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob der Aufwand eines zweiten Regierungssitzes für wenige Sitzungswochen gerechtfertigt ist. Doch auch sonst verbindet Mainz und Straßburg eine lange und innige Beziehung sowie viele Gemeinsamkeiten. Der Mainzer Johannes Gutenberg ist nur einer, der seine Spuren in Straßburg hinterließ. Es ist sogar so, das vieles, oder besser das wenige, was wir von der Privatperson Gutenbergs wissen, aus seiner Straßburger Zeit stammt.

Weiterlesen ...


2016_Katrin_Hinz_BodenseeAn einem sonnigen Donnerstag, dem Herrentag, machten sich 20 Clubmitglieder, teilweise mit Begleitung, auf den Weg an den Bodensee. Wir wurden dort von strahlendem Sonnschein und einzigartigen Motiven empfangen. Nach einer ersten Erkundungstour rund um den See und von unserer Ausflugsheimat Radolfzell aus begab sich eine Gruppe in der blauen Stunde zum Rheinfall. Die reißenden Wassermassen boten eine beeindruckende Atmosphäre in der Dämmerung und auch später beleuchtet im Dunkeln waren wir fasziniert von der Stimmung, die wir mit der Kamera festhielten.

Weiterlesen ...


2016_HermeskeilWenn man im Vorfeld eines Besuchs im privaten Dampflokmuseum Hermeskeil die negative Bewertungen bei Google und Co. liest, weiß man, hier sind Fotografen bestens aufgehoben. Da kann man lesen: „jede Menge Alteisen“ und „das ist ein Dampflokfriedhof“. Und wenn man dann das Gelände betritt, kann man die „Eisenbahnfreunde“ verstehen, dass deren Herz blutet bei diesem Anblick. In dem alten Lokschuppen von 1888, der Drehscheibe und den sechs Abstellgleisen schmiegen sich über 50 Loks aneinander und rosten um die Wette. Das heißt nicht alle, ein paar sind auch restauriert oder werden gerade wieder mit einem neuen Anstrich verstehen. Doch der Lochfraß beherrscht die Szenerie, und hier und da hat sich schon ein Bäumchen den Weg durch das Gerippe gebahnt.

Neben den Besuchern tummeln sich auch 30 Katzen auf diesem Abenteuerspielplatz. Nur haben diese den Vorteil, leicht genug zu sein, die Loks zu erklimmen, wovon man den Besuchern dringend abraten kann, denn ob die Tragfähigkeit ausreichend ist, wird man erst wissen, wenn man wieder unten ist, wie auch immer das geschieht.

Auch wenn uns Baureihen, technische Details und Besonderheiten weniger interessierten, sei nur  vermerkt, um nicht ganz so banausenhaft zu wirken, die älteste Lok ist von 1913, und der Großteil der Sammlung ist aus ehemaligen DDR-Beständen.

Wie einer unsere Mitglieder treffend sagte, er hat heute nur „Schrottfotos“ gemacht, kommen hier Fotografen, warum auch immer sie die Zerstörung so lieben, voll auf ihre Kosten. So auch die neun Mitglieder des Mainzer Fotoclubs, die am 10. April nach Hermeskeil fuhren. Das typische Aprilwetter forderte ganz schön, harte Schatten wechselten sich mit diffusen Lichtstimmungen ab. Wir fotografierten, bis wir Muskelkater im Zeigefinger hatten und die Speicherkarten überquollen. Mit Sicherheit wird es einen zweiten Besuch geben. 

Wer jetzt Lust bekommen hat, hier findet Ihr weitere Infos und die Öffnungszeiten: http://www.dmhk.de/


Das Thema hat durchaus Tradition, die Idee stammte vor Jahren von unserem Alt-Vorsitzenden Reinhold Schmelz, bei dessen Rundgängen wir allerdings damals nicht teilnehmen konnten. Nun gab es also eine Neuauflage mit unserem aktuellen Chef: Vom Treffpunkt Uniklinik führte uns Thomas Bartsch durch Mainz und dessen Vergangenheit. Straßennamen wie „Am Römerlager“, „Augustusplatz“, „Kästrich“, „Bastion Martin“ oder „Am Pulverturm“ zeugen von der Bedeutung der Stadt in der Römerzeit, im Mittelalter und bis ins 20. Jahrhundert hinein.

Aktuelle Ausgrabungen, erhaltene Teile der ehemaligen Stadtmauern, die „Gaupforte“, aber auch den Stephansdom, den Ballplatz und natürlich die Mainzer Altstadt haben wir uns mit unserem stadtkundigen Reiseleiter angeschaut. Es war nicht zu übersehen, dass Thomas ein lebhaftes Interesse an der Mainzer Geschichte und dazu ein immenses Wissen hat, das er uns in seiner knappen, präzisen Art sehr kurzweilig vermitteln konnte. Wer die Schilderung der Pulverturm-Explosion miterlebt hat, wird einen Gang über den Ballplatz in Zukunft etwas anders wahrnehmen. Natürlich fehlten auch die Hinweise auf interessante fotografische Stellen nicht bei diesem tollen Rundgang.

Die Empfehlung von Thomas, beim Schlendern durch die Stadt auch mal nach oben zu schauen – man entdeckt z. B. steckengebliebene Kanonenkugeln, Befestigungen von Straßenbahnoberleitungen in der Altstadt und dergleichen mehr – werde ich ganz sicher befolgen… Alles in allem ein sehr informativer und gelungener Nachmittag! Wer nicht dabei sein konnte, sollte das unbedingt an einem andern Termin nachholen!


2016_Susanne Mecklenburg„Shanghai […] ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und eine der größten Städte der Welt. Zu Shanghai gehören außer der Innenstadt mit etwa 15 Millionen Einwohnern zahlreiche umliegende, bis 50 km entfernte Stadtbezirke mit weiteren etwa 8 Millionen Einwohnern. Während die Innenstadt eine hohe Bebauungsdichte und geschlossene Siedlungsform hat, dominiert in den Randbezirken ländliche, eher provinzielle Siedlungsstruktur. Von den insgesamt etwa 23 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2010) sind 15,9 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 7,1 Millionen temporäre Bewohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung.“ (Wikipedia). Und eine davon war unser Mitglied Susanne Mecklenburg. Sie war für 3 Jahre beruflich in dieser Stadt und zeigte am 21. März beeindruckende Fotos ihres Aufenthalts.

Stilecht begrüßte Sie in chinesischer Sprache die versammelte Zuhörerschaft. Sie zeigte vier kleine AV-Shows mit moderner und traditioneller Architektur und deren Bewohner. Unterlegt waren die Bilder mit modernen chinesischen Popsongs und gaben einen Einblick in diesen urbanen Riesen. Besonders beeindruckend fand ich die Aufnahmen der gegenüberliegenden Skyline, das Spiel der Farben, auch der Blick auf die einfachen Holzbebauungen an den zahlreichen Kanälen.

Danke an Susanne für den kurzweiligen Vortrag!


2015_Völklingen_GruppenbildKeine Ahnung, ob man nach drei Jahren schon von einer Tradition sprechen kann, aber wir sind auf dem besten Weg dahin. Zum dritten Mal machten wir einen Wochenendausflug. Wir nutzten in diesem Jahr den Tag der Deutschen Einheit für unseren Fotoausflug ins Saarland. 20 mehr oder weniger junge Mitglieder fuhren so am 3. Oktober 2015 zur 1873 gegründeten Völklinger Hütte.

Fotografen lieben Industrieruinen und rostigen Stahl. Bis die Produktion 1986 nach Dillingen verlegt wurde, wurde in der Völklinger Hütte in sechs Hochöfen Stahl gekocht. Und 1994 wurde das stillgelegte Stahlwerk, welches mitten in der Stadt liegt, zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, ein weiteres Kapitel der wechselvollen Geschichte der Hütte und des Saarlandes.

Auf dem weitreichenden Gelände ist neben den musealen Dauerausstellungen zur Geschichte der Hütte und der Gründerfamilie auch Platz für Wechselausstellungen. So wurde in der Möllerhalle die internationale Kunstausstellung „Urban Art“ gezeigt. In der riesigen Gebläsehalle mit den mächtigen Generatoren ist die Ausstellung „Schädel“ zu sehen. Doch die Ausstellungen nahmen unsere Fotografen nur am Rande wahr, vielmehr lockten die Unmengen an Fotomotiven, die an einem Tag gar nicht zu schaffen waren.

Die einen erklommen die 27 Meter hohe Gichtbühne, von hier wurden die sechs Hochöfen bestückt, und hatten einen tollen Rundumblick über diesen Stahlmoloch, dem Gewirr aus Rohren und allem, was man braucht, um Stahl herzustellen. Die anderen zog es ins Paradies, eine gelungene Inszenierung, wie sich die Natur die Industrieruine zurückerobert.

Begleitet wurden wir von fünf Mitgliedern des örtlichen Fotoclubs, teilweise ehemalige Mitarbeiter des Werks, die wertvolle Tipps zum Fotografieren sowie Einblicke in den Alltag auf der Hütte gaben. An dieser Stelle vielen Dank an Jürgen und seine Mitstreiter.

Am späten Nachmittag checkten wir in unserem (4-Sterne)Hotel ein und nach dem Abendessen im Café Umwalzer ging der Fotomarathon auch schon weiter. Diesmal war das Werk von außen dran, vielmehr der beleuchtete Teil. Eigentlich sollte das Werk von mehreren Seiten beleuchtet sein, jedoch war, wohl aus Spargründen, nur an einer Stelle die Kulisse farbig illuminiert. So versuchten 20 Leute an 20 Metern Zaun ihre Stative aufzubauen. Aber zur Beruhigung: Es ging unblutig aus.

Ein Teil der Gruppe machte sich dann noch auf zu einer Stelle, an der man den Abstich des aktiven Stahlwerks sehen konnte. Abwechselnd schoss eine Gasflamme in den Nachthimmel oder der rote Feuerschein des flüssigen Stahls drang durch die Schwärze der Nacht, bevor der glühende Stahl in Eisenbahnwaggons abtransportiert wurde. Zum Tagesausklang gab es noch einen Schlummertrunk in der Hotellobby. Wobei der „Ausklang“ ein Alleinunterhalter eines „Kegelvereins“ war, der auch im Hotel nächtigte.

2015_Völklingen_Thomas_Bartsch_1Am nächsten Tag fuhren wir nach einem reichhaltigen Frühstück zum Erlebnisort in Schiffweiler-Reden. In diesem ehemaligen Bergwerk gibt es unter anderem die „Wassergärten“, die Entwässerung der Bergwerksstollen, zu sehen. In mehreren Becken wird das aus 800 Metern Tiefen gehobene und bis zu 32 Grad warme Grundwasser zu energetischen Zwecken gesammelt. Sichtmauern, einem Wasserspiel gleich, lassen den „Mosesgang“ entstehen. Die Becken sind mit Binsen und Seerosen bepflanzt, kleine bunte Aquarienfische tummeln sich im Wasser, und auch ein Reiher hat hier sein Zuhause. Darüber thronen zwei mächtige Stahlgerippe ehemaliger Werkhallen, die bizarre Spieglungen in den Regenpfützen der letzte Nacht tanzen lassen. Auch hier gab es zahlreiche Fotomotive zum Austoben, vor allem für Langzeitbelichtungen. Das Gelände war deutlich kleiner als am Tag zuvor, so dass es eine Kunst war, sich nicht gegenseitig ins Bild zu laufen.

Unter dem Skelett eines Dinosauriers in Originalgröße im ansässigen Dinomuseum genossen wir noch einen Kaffee, bevor wir die Heimfahrt antraten. Und schon da zogen wir nach diesem durch und durch harmonischen Wochenende eine positive Bilanz und allen war klar, im nächsten Jahr wird es wieder eine Wochenendfahrt geben.


Seite 3 von 5

Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht des jeweiligen Fotografen.
Copyright © 2001 - 2021 Fotoclub Mainz e.V.