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2015_06_28_Baybachtal_Gruppenfoto_Thomas_BartschNachdem Silke im April 2015 einen inspirierenden Vortrag über Langzeitbelichtung am Wasser gehalten hatte, wollten wir uns nun auch praktisch an solch faszinieren Motiven  ausprobieren. Und so beschlossen wir, einen zusätzlichen Ausflug ins Programm aufzunehmen. Bei bestem Wetter ging die Reise zu den tosenden Stromschnellen in die Baybachschlucht – obwohl hier der Begriff „Schlucht“, wenn man die Schluchten in den Alpen kennt, etwas befremdlich wirkt. Und die „tosenden Wasser“ hatte der Autor auch anders in Erinnerung. Da half es leider auch nicht, dass ein Unwetter am Vorabend noch viel Nachschub lieferte. Ausgangs- und Endpunkt dieses Workshops war die Zufahrt zur Schmausenmühle, die schon sehr alpin von den Höhen des Hunsrücks tief hinab zum Moselzulauf führt. Ein traumhafter Fleck, der sofort seine Liebhaber fand. Gemächlich schlängelt sich das Bächlein durch den Sommerwald, Lichter tanzten auf dem erfrischenden Nass, was Erhard schon vor unserer Ankunft kennen lernte, als er der Länge nach die (Knöchel-)Tiefen das Bachs ergründete.

Es fanden sich auch immer wieder diese Stellen, die Steine umspült das Gurgeln entstehen lassen, das bei einer Langzeitbelichtung am besten wirkt. Mit Grau- oder Polfilter schraubten wir die Belichtungszeiten auf bis zu 30 Sekunden hoch, was zu den zauberhaften Wischeffekten oder Nebeln führte, die wir bei solchen Fotos lieben. Unsere 15-köpfige Gruppe verteilte sich auf mehrere 100 Meter am Bach, was natürlich den einen oder anderen kessen Spruch der zahlreichen Wanderer provozierte. Zum Schluss, wie sollte es auch anders sein, saßen wir noch an der Mühle zusammen, wo es unter anderem sehr gute Forellen aus eigener Zucht gab. Es war wie immer ein schöner und auch lehrreicher Ausflug!


2015_Workshop_Schauspielschule_Thomas_Bartsch_01Alle auf Position, Konzentration, Kamera bereit ... und Action bitte! So hieß es am Samstag, den 13. Juni 2015 auf dem Gelände der Schauspielschule in der Alten Ziegelei im Mainzer Stadtteil Bretzenheim. Jung, Alt, Anfänger, Profi... Nicht nur Lisa, Oda, Hannah, Theresa, Sophie, Anne-Prisca und Patrick, allesamt Studierende im ersten und zweiten Studienjahr, zeigten vollen Einsatz. Auch unsere Mitglieder ließen sich anstecken und bannten die spannungsreich inszenierten Posen der jungen Schauspieler auf den Film, also eher auf den Sensor.

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2015_Leitz+Braunfels_Martin_Schmitt_GruppenbildDies wollten viele Mitglieder des Fotoclubs Mainz ergründen! Zu den vierundzwanzig Besuchsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die mit mehreren Fahrzeugen anreisten, gesellte sich noch eine komplette Familie deren Papa im Fotoklub wirkt, die separat angereist war.

Nachdem Leica aus ihrer Exklave in Solms herausgewachsen war, wollte das Unternehmen offensichtlich wieder zu den Wurzeln zurück und hat in mehrjähriger Bauzeit ein neues Domizil  in Wetzlar anfertigen lassen, womit die Bauarbeiter im Jahr 2014 fertig waren. Gerade rechtzeitig, um das hundertjährige Jubiläum zu feiern. Oskar Barnack hatte 1914 anscheinend, ebenfalls wie die Fotoenthusiasten des Fotoclubs, den Wunsch schöne und wichtige Ereignisse auf Zelluloid festzuhalten.

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Fotoausflug auf den Nordfriedhof Wiesbaden

2014_Friedhof_Wiesbaden_Thomas_Bartsch_03Auf vielfachen Wunsch wiederholten wir einen Ausflug auf den Friedhof, diesmal aber nach Wiesbaden. Der Nordfriedhof bietet sich besonders an, ein alter Friedhof, mit vielen alten und verwitterten Gräber. Passend zum morbiden Ambiente wäre natürlich Nebel von Vorteil. Um die Chancen zu erhöhen, wollten wir uns schon um 9 Uhr treffen, hartgesottene Fotografen, wissen natürlich von der Gunst der frühen Stunde. Doch an diesem tristen Sonntagmorgen fiel es besonders schwer sich auf zu raffen, ob wohl die Stimmung gut zum Thema passte. Der Regen erwies sich dann doch zu Vorteil, die Grabsteine waren nass und die Zeichnung des Steins zeichnete sich besonders ab.  Das welke Grün war noch erbärmlicher, die Szenerie noch düsterer. Zu mindestens war es nicht kalt, aber einen Café bei dem netten Italiener gegenüber dem Friedhof genossen die 7 Wackeren trotzdem.


Workshop: Foodfotografie und Stillleben

2014_Workshop_Foodfotografie_Thomas_Bartsch_14Das sollte man einfach nicht machen, zu einen Workshop gehen, und nicht gefrühstückt zu haben. Vor allem wenn man die ganze Zeit mit leckeren Lebensmittel hantiert. Aber auch das konnte man bei diesem Workshop lernen.

Bei unserem Clubabend am 13. Oktober hatte Berthold Barth uns einen Einblick in die Table-Top-Fotografie gegeben. Er zeigte uns viele Beispiele und erklärte uns die Möglichkeiten mit verschiedenen (Licht-)Setups effektvolle Aufnahmen auch zuhause zumachen. Bei dem eigentlichen Workshop am 1. November konnten wir dann nach Herzenslust experimentieren. Dazu trafen wir uns im Stadtteiltreff Gonsenheim, hier hatten wir Platz in mehreren Räumen um uns auszutoben. Platz genug auch für das ganze Equipment das Berthold mitbrachte, an drei Aufbauten blitze es was das Material hergab.

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Kranichstein im Regen

2014_Eisenbahnmuseum_Norbert_Wagner_4Es war sehr feucht um nicht zu sagen, es war alles pitsch nass, da es in Strömen goss, kurz bevor es los gehen sollte. Unentwegte Fotografen haben jedoch immer Fotografierlust und -wetter.

Vermutlich hatten die Wetterprognosen zur Folge, dass sich erst gar nicht Viele aus unserem Club zum Ausflug nach Darmstadt-Kranichstein entschließen konnten. Die Anmeldungen bei Thomas waren sehr überschaubar und leicht im Auto unter zu bringen.  Kurz und knapp: Zwei Mann aus Mainz, Thomas und Norbert setzten sich in Richtung Darmstadt  in Bewegung, in der Hoffnung im Eisenbahnmuseum in Darmstadt-Kranichstein auf weitere Mitglieder des Fotoclub Mainz zu treffen. Der Regen hatte auch nachgelassen. Vereinzelte Tropfen mussten die Scheibenwischer allerdings noch verarbeiten.

Weil wir uns zeitig auf den Weg gemacht hatten, waren wir auch locker und ohne Hast an unser Ziel gekommen und konnten in der Cafeteria einen guten, heißen Kaffee zu uns nehmen, um so gestärkt an die Arbeit zu gehen, nachdem wir tatsächlich noch Gesellschaft durch Michael bekamen.

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Der bekannte Düsseldorfer Fotograf und renommierte Buchautor Torsten A. Hoffmann ist zu Gast in der Medienakademie Wiesbaden. Die Akademie  freut sich, mit der Fotoausstellung “Janusblicke“ eine außergewöhnliche Bilderserie von ihm zeigen zu können. Mit einer Vernissage in der FABRIKATION am 11. September ab 19 Uhr, bei welcher der Künstler selbst anwesend sein wird, möchten wir mit Ihnen den Beginn seiner interessanten Fotoausstellung einläuten!

Hinter seinen präzise konstruierten Fotografien steckt eine beeindruckende Idee. Basierend auf der Abbildung des römischen Gottes “Janus“, die diesen nicht nur mit einem nach vorne, sondern auch mit einem rückwärts gerichtetem Blick zeigt, entwickelte Hoffmann ein faszinierendes Fotoprojekt: In den Fokus seiner Kamera stellte er genau die Dinge, die im Rücken des Fotografen normalerweise unbeachtet bleiben. So entstanden beeindruckende Bilder, die eben nicht nur Klischeemotive einfangen, sondern dem Betrachter durch den Kontrast zum vermeintlich “Unsehenswerten“ einen völlig anderen und realen Eindruck von der Welt verschaffen!

Seine Bilder werden bis Ende Dezember bei uns in der FABRIKATION in der Gaugasse 32, 65203 Wiesbaden-Biebrich ausgestellt.
Vom 03. - 05. Oktober 2014 leitet Torsten A. Hoffmann zudem den Fotoworkshop: Die Kunst der Schwarzweiss-Fotografie.

www.medienakademie-wiesbaden.de


Das Kleine ganz groß

2014_Botanischer_Garten_Dirk_Crass_7Wie so oft bestimmt die Perspektive unsere Wahrnehmung. Und in einer Welt in der die oberflächliche und flüchtige Betrachtung zunimmt, lohnt es sich wiedermal scih mit dem Kleinen und Unscheinbarem zu beschäftigen.

Silke hatte uns im Frühjahr bei Ihrem Vortrag einen Einblick in die Makrofotografie gegeben, jetzt waren wir an der Reihe diesen Bereich der Fotografie auszutesten. Weit fahren mussten wir nicht, denn in Mainz gibt es den Botanischen Garten der Universität, für jeden zugänglich, und sogar ohne Eintritt. In der parkähnlichen Anlage werden unterschiedliche Themenfelder präsentiert, ein ideales Testfeld um sich auszutoben. An diesem Sonntag vormittag hatten wir zudem noch Glück mit dem Wetter, leicht bedeckt war das Licht butterweich. Nur ein leichter Wind behinderte machmal das Scharfstellen. Silke stand uns jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite, und so war es auch nicht verwunderlich das sich die Ergebnisse, die wir am nächsten Clubabend besichtigten für sich sprachen. Eine Auswahl findet Ihr hier.


Ein Fotowochenende in Stuttgart

2014_Stuttgart_Gruppenfoto_2_Silke_HagemannNach dem erfolgreichen Wochenende im letzten Jahr (Duisburg), war es keine Frage, so ein Fotowochenende wiederholen wir. Dieses Jahr war Stuttgart unser Ziel. Unsere Reise startete am Samstagmorgen (18.5.) um uns in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt am Hotel zu treffen. Nachdem Einchecken führte uns ein kleiner Spaziergang direkt in die Wilhelma.

Der zoologisch-botanische Garten existiert in heutiger Form seit dem Jahr 1953. In der historischen Schlossanlage von 1846 werden auf etwa 28 Hektar rund 8000 Tiere in 1050 Arten und etwa 5000 Pflanzenarten gezeigt. Der Park vollzog eine Wandlung vom rein privaten Rückzugsort eines Königs zu einem Zoologisch-Botanischen Garten mit rund 2 Millionen Besuchern jährlich. Der einst als Privatgarten angelegte Park mit Gebäuden im maurischen Stil sollte ein Wohn- und zugleich auch Repräsentationsort des Schwabenkönigs Wilhelm I. werden. Das Paradebeispiel maurischer Baukunst war schon damals die Alhambra im spanischen Granada. Daher wird die Wilhelma auch die "Alhambra am Neckar" genannt.

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2014_Katrin_Hinz_Venedig_03Als Mainzer kennen wir die tollen Motive, welche die Fastnacht den Fotografen bietet. In diesem Jahr machten sich 4 Clubmitglieder auf den Weg nach Venedig, um zu sehen, ob auch es auch dort schöne Motive gibt.

Nach einem wunderschönen Flug über die schneebedeckten Alpen ging es direkt in die Lagunenstadt. Nur noch ein kleiner Fußmarsch zum Hotel über mehrere Kanäle mit trollyunfreundlichen Brückenstufen. Diese hatten es in sich, denn Fotografen, haben immer viel dabei.

Wir waren in einem sehr schönen Hotel untergebracht, dessen Eingang in einer engen Seitengasse wir ohne Hilfe von Erhard wohl nie gefunden hätten. Nach kurzem Aufenthalt ging es schon auf  Fototour. Erhard zeigte uns einen kleinen Platz in der Stadt, an dem sich an diesem Nachmittag Masken trafen. Fern ab der Touristenmassen. Tja, gewusst wo! Viele in grandioser Kleinstarbeit handgefertigte Masken hatten sich dort schon versammelt und standen vor toller Kulisse Modell.

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