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… würde Günther Oettinger sagen, zumindest was das (Foto)Jahr 2017 betrifft. Am Montag den 10.12. fand im Bistro „Citadelle“ die Jahresabschlussfeier statt. Über 30 Mitglieder trafen sich zu einem gemütlichen Essen bei Hirschgulasch, Käsespäzle oder Salat, vorab gab es noch „Mainzer Tapas“. Für jeden war was dabei und die gediegene Atmosphäre ließ den Abend bei einem Glas Wein oder so auch abseits der große Fotothemen ausklingen.

Dank geht in Abwesenheit Katrin für die Organisation. Und auch in Abwesenheit wurden die Mitglieder Norbert Müller (35 Jahre) und Rudi Kramer (30 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.


2017 Wissembourg Thomas BartschAm Samstag, dem 21. Oktober 2017, war es so weit. Vier aus dem Fotoclub, Jutta, Heimo, Thomas und meine Wenigkeit, wagten es, trotz weniger aufbauenden Wettervorhersagen, sich auf den Weg nach Wissembourg zu machen. Wissembourg, die kleine Stadt im Elsass, an der Grenze zur Pfalz, hat um die achttausend Einwohner - nach Google - und ist zu Fuß in kurzer Zeit zu durchlaufen. Bei Fotoenthusiast-Innen dauert das allerdings doch etwas länger. Schuld daran ist die Tatsache, dass es unendlich Vieles zu sehen und auf ein Foto zu bannen gibt. Egal an welchem  Ende der Stadt man anfängt - oder soll man sagen: an welchem Anfang? - Ein Foto kann, ja muss fast auf Schritt und Tritt gemacht werden. 

Es fängt schon an mit den lieblichen Fachwerkhäuschen, die sich da und dort an große stattliche Renaissancegebäude schmiegen. Wie auch die Reiseführer in Druck und Internet alle berichten, sind die "Maison" sehr beachtlich. Geschmackvoll hergestellte Fensterrahmen hier, eine bemalte Hausfassade dort. Skulpturen in den Sandsteinrahmen gehauen und solche in die Holzrahmen geschnitzt. Bis zu den Dächern werden die Gebäude ausgenutzt. Die gewaltigen Ziegellandschaften sind durch viele Gauben unterbrochen, die Luft in das Dachgeschoß lassen, um die Ernte in Trockenheit aufbewahren zu können.  

In dieser Kulisse umrundeten wir Vier die Kirche St. Peter und Paul, die irgendwie den Mittelpunkt der Stadt ausmacht. Immerfort auf der Suche nach dem Motiv, das alles in den Schatten stellt. Apropos Schatten. Da war keiner! Es war doch herzlich trüb, oder war das herbstlich trüb? Wie auch immer: wir hatten großes Glück, denn Regen kam erst auf dem Heimweg. In der Zwischenzeit waren wir gewissermaßen voll beschäftigt, sodass sich Hunger einstellte, der mit einer französischen Mahlzeit gestillt werden musste, was dort, wo Gott lebt, nicht schwer ist.

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DeAusstellung Oppenheim 2017r Fotoverein Oppenheim e. V. lädt zur alljählichen Fotoausstellung im Historischen Rathaus in Oppenheim, Merianstraße ein. Die Vernissage findet am Freitag, 20. Oktober 2017 - 19.00 Uhr im Sitzungssaal statt.

Öffnungszeiten: Samstag, 21. Oktober 2017 14.00 - 19.00 Uhr und Sonntag, 22. Oktober 2017 12.00 - 18.00 Uhr


2017_Perspektivenwechsel_Silke_HagemannUnser Mitglied Silke und zwei weitere Künstler präsentieren ab dem 20. September ihre Werke. Die Ausstellung ist im Krankenhaus Bad Soden, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, inn der Kronberger Strasse 36 zu sehen. Der Eröffung findet um 19 Uhr statt. Danach ist die Ausstellung bis zum 31. März 2018 zusehen.


SriLanka InesEngelmohr_17 05Sri Lanka ist noch nicht einmal so groß wie Bayern, vereint aber vieles: Hochebenen mit tiefen Schluchten, schroffe Berghänge und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Im Herzen der Insel dominiert das kulturelle Dreieck mit antiken Königsstätten und buddhistischen Heiligtümern. Und an der West- und Südküste laden lange Palmenstrände und versteckte Buchten zum Faulenzen ein.

Die Insel war und ist ein strategischer Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Bis ins 16. Jahrhundert wurden große Teile der Insel von den Portugiesen und danach von den Niederländern kolonisiert. 1815 wurde das ganze Land Teil des Britischen Weltreichs. Im Jahr 1948 erfolgte schließlich die Unabhängigkeit von den Briten.

Sri Lanka hat eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben Buddhismus und Hinduismus das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Es gilt als das älteste durchgehend buddhistische Land.

Die Insel verfügt über viel Wasser; es ist ein Seenland. Das Hochland mit Feuchtigkeit und Kälte ist der Wasserfänger, von dem das Tiefland profitiert und auch abhängig ist. Sri Lanka hat schon in vorchristlicher Zeit begonnen, Herrschaft übers Wasser zu erlangen. Überall wurden Wasserspeicher, Dämme, Kanäle und Schleusen angelegt.

Die lebenden Ikonen Sri Lankas sind die Elefanten. Hier gibt es die wohl größte Elefantendichte Asiens.

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2017_Ausstellung_Reinhold_Schmelz_PortraitUnser Mitglied Reinhold Schmelz zeigt in einer Ausstellung Portraitfotografien ehemaliger Handballer aus Kostheim, alle aktiv in früheren Zeiten beim SV Kostheim 1912. Die Schwarzweiß-Fotografien zeigen realistische Mannerportraits ohne Wenn und Aber.

Vom 26.08. bis 24.09,
Offenes Wohnzimmer Kostheim
Winterstraße 13
jeweils Mi ab 19:30 und So 10-12 Uhr
Eröffnung 26.08. 15:00 Uhr

Begleitprogramm am 20.09. um 19:30 Uhr
Handball und mehr ...
lustige Anekdoten erzählten Josef Voirin und Peter Kuss

Eintritt frei.


Auf der wundervollen Seite von Lars Poeck ig-fotografie.de habe ich folgenden Text gefunden: 

1. Genieße es, wenn du fotografierst!
Ohne Spaß geht es nicht. Das vergesse ich manchmal. Dabei geht es um nichts anderes!


2. Lade die Batterie immer nach deiner Fototour auf. Sonst kann es zu spät sein, wenn du morgens los willst!
Brrr, schon allzu oft passiert. Und in 15 Minuten bevor du los willst kann es etwas knapp werden – auch für das beste Ladegerät.


3. Nimm immer eine Schicht mehr mit – es kann schattiger werden, als du denkst
Schön sonnig draußen. Aber mag es angehen, dass du vielleicht auch etwas länger draußen bleibst?


4. Schreibe auch mal auf, was du so gelernt hast. Schreiben ist auch lernen.
Wie war das nochmal. Was er noch erzählt? Schreib es dir auf. Hilft. Garantiert!


5. Setze dir Ziele, die du erreichen willst – und kannst!
Das Ziel ist klar. Jedenfalls, wenn du es einmal gesetzt hast. Was denn so zum Beispiel? Diesen Monat nur mit 50mm Objektiv fotografieren. Jeden Tag ein Foto machen. Oder was du so für Ziele hast.

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Unser Mitglied Philipp Münch ist ausgezeichnet worden, hier der Artikel auf der AZ vom 12.07.17:

"Wegbegleiter der deutsch-französischen Freundschaft: Mainzer Philipp Münch mit französischem Verdienstorden geehrt

MAINZ - (red). Der Mainzer Philipp Münch wurde am Dienstag im Institut Français mit dem französischen Verdienstorden, dem „Ordre National du Mérite“ ausgezeichnet. Die französische Generalkonsulin Sophie Laszlo hat den Orden überreicht und Münch somit für seine jahrzehntelangen Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft geehrt.

Der „Ordre National du Mérite“ wird für besondere Verdienste im öffentlichen, zivilen, militärischen oder im privaten Bereich verliehen, normalerweise an französische Staatsangehörige – in Ausnahmen aber auch an Ausländer.

Auszeichnung für Ausländer gilt als Ausnahme

Philipp Münch ist nicht ohne Grund als eine solche „Ausnahme“ ausgewählt worden: Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitarbeiter der Kulturabteilung der französischen Militärverwaltung auf der Mainzer Zitadelle und somit ein früher und überzeugter Wegbegleiter der deutsch-französischen Freundschaft. Auch in den Folgejahren trug er bei der Französischen Botschaft und unter anderem als Mitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz sowie mit vielerlei privatem Engagement zur Verständigung und Stärkung der Beziehungen zwischen beiden Ländern bei.

Angetrieben durch die eigenen Kriegserfahrungen nahm Münch sich bereits als Jugendlicher vor: „Es darf nie wieder Krieg geben in Europa.“ Diesem Satz ist er sich mit seinen Bemühungen um ein friedliches Europa bis heute treu geblieben. Die Auszeichnung mit dem französischen Verdienstorden ist für ihn eine schöne Bestätigung seines fast lebenslangen Einsatzes."

 


2017_Stoeffelpark_Jutta_Wirthl_1Wenn 4 eine Reise tun, wird's lustig, lehrreich und auch entspannt. Diesmal waren wir in einer kleinen Gruppe zum wiederholten mal im Stöffelpark, einem ehemaligen Basaltwerk im Westerwald. Als erstes zog es uns in die Toiletten, nicht weil die Blase nach der einstündigen Fahrt drückte, sondern weil diese Toiletten im Stöffelpark mit Sicherheit die schönsten Toiletten im ganzen Westerwald sind: ein grüner Glaskubus in einem alten Maschinenhaus begleitet von schnaufendem Maschinengestöhne. Ebenso phantasievoll ist die weitere Gestaltung des weitläufigen Geländes, das sich noch in der Entwicklung befindet. Dabei sind Fotografen so anspruchslos, ein bisschen Rost und ein paar alte Mauern genügen und schon ist die Fotografenseele befriedigt und selig. Mein besonderes Highlight, auch wenn ich kein Blümchenfotograf bin, ist der große Wildblumen-Stein-Garten: paradiesische Ruhe unterbrochen von dem leisen Summen der Insekten, die von Blüte zu Blüte in diesem Meer aus bunten Wildpflanzen und -kräutern schwirrten, dem erfrischenden leichten Wind und dem betörenden Duft.

Leider konnten wir nicht in das „Museum“, da hier für eine Hochzeit die Vorbereitungen getroffen wurden. Aber es sollte ja nochmal einen Grund geben, um im Herbst bei einer anderen Lichtstimmung einen Besuch zu wiederholen.


2017_Schauspielschule_Thomas_Bartsch_6Wenn zwei junge Männer mit Knüppel auf sich einschlagen und die Umstehenden greifen nicht ein, halten stattdessen mit der Kamera drauf, handelt es sich dabei nicht um die mittlerweile alltäglich gewordene Sensationsgier, sondern es ist ein Workshop mit dem Fotoclub. Zum zweiten Mal trafen wir uns mit Schülerinnen und Schülern der Schauspielschule in der alten Ziegelei in Bretzenheim. Wir nutzten die rustikale Kulisse des alten Gemäuers, den Fundus der Schule und vor allem die sprudelnde Spielfreude der 7 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler für ausdrucksstarke Fotoarbeiten. Die kleinen Gruppen verteilten sich in der alten Scheune und im angrenzenden Garten, beäugt von den Besuchern der gleichzeitig stattfindenden Fahrradbörse. Als Dankeschön dürfen die Schülerinnen und Schüler die Fotos für Ihre Setcard und für eigene Zwecke verwenden. 


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Zitate

Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.
Pölking, Fritz

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